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Schön bunt, aber illegal: Regenbogen-Zebrastreifen in Krefeld
- 10. September 2018,
Bild: Polizei NRW KR / twitterIn der Nacht zum Montag haben mehrere Personen an mehreren Kreuzungen in der Krefelder Innenstadt die Zebrastreifen in Regenbogenfarben umgesprüht, um ein Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus zu setzen - die Polizei selbst verbreitete davon ein Bild mit der Unterschrift "Buntes Krefeld".
Gegen 3:50 Uhr alarmierte ein Zeuge die Krefelder Beamten, so die Polizei in einer Pressemeldung. Er hatte eine Gruppe dabei beobachtet, wie diese die Fußgängerüberwege am Friedrichsplatz besprüht hatte.
Die Polizei konnte insgesamt sieben Männer (zwischen 19 und 40 Jahre alt) und eine Frau (18 Jahre alt) in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung feststellen. Sie kommen alle aus Krefeld. Die Gruppe gab an, für die Aktion in der Innenstadt verantwortlich zu sein, und benannte ihre Gründe. Auch an der Ecke Königstraße / Marktstraße sowie an der Kreuzung Königstraße / Rheinstraße war die Gruppe aktiv.
/ WDREine Aktion gegen Faschismus, Ausgrenzung und Homophobie - in Krefeld haben Unbekannte Zebrastreifen mit Regenbogenfarben übersprüht. pic.twitter.com/9WPqTuRDNV
WDR aktuell (@WDR) September 10, 2018
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Auch wenn die Polizei in sozialen Netzwerken das "Bunte Krefeld" zeigte, hat die Aktion ein Nachspiel. So versuchten sowohl die Feuerwehr als auch die Stadtwerke vergeblich, die Zebrastreifen zu reinigen. Die Stadt Krefeld prüft nun, ob die Fahrbahnmarkierungen möglicherweise komplett erneuert werden müssen.
Die Polizisten nahmen die Personalien der sieben Männer und der Frau auf. Auf sie warten nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung bzw. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Aktion mit den bunten Zebrastreifen "irritiert viele Autofahrer und Fußgänger, die sich zwischenzeitlich an die Stadt oder die Polizei gewandt haben", so die Polizei bei Facebook, wo die Regenbogen inzwischen wild diskutiert werden. (cw/ots)

















