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Schön bunt, aber illegal: Regenbogen-Zebrastreifen in Krefeld

In der Nacht zum Montag haben mehrere Personen an mehreren Kreuzungen in der Krefelder Innenstadt die Zebrastreifen in Regenbogenfarben umgesprüht, um ein Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus zu setzen - die Polizei selbst verbreitete davon ein Bild mit der Unterschrift "Buntes Krefeld".

Gegen 3:50 Uhr alarmierte ein Zeuge die Krefelder Beamten, so die Polizei in einer Pressemeldung. Er hatte eine Gruppe dabei beobachtet, wie diese die Fußgängerüberwege am Friedrichsplatz besprüht hatte.

Die Polizei konnte insgesamt sieben Männer (zwischen 19 und 40 Jahre alt) und eine Frau (18 Jahre alt) in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung feststellen. Sie kommen alle aus Krefeld. Die Gruppe gab an, für die Aktion in der Innenstadt verantwortlich zu sein, und benannte ihre Gründe. Auch an der Ecke Königstraße / Marktstraße sowie an der Kreuzung Königstraße / Rheinstraße war die Gruppe aktiv.

Twitter / WDR

Auch wenn die Polizei in sozialen Netzwerken das "Bunte Krefeld" zeigte, hat die Aktion ein Nachspiel. So versuchten sowohl die Feuerwehr als auch die Stadtwerke vergeblich, die Zebrastreifen zu reinigen. Die Stadt Krefeld prüft nun, ob die Fahrbahnmarkierungen möglicherweise komplett erneuert werden müssen.

Die Polizisten nahmen die Personalien der sieben Männer und der Frau auf. Auf sie warten nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung bzw. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Aktion mit den bunten Zebrastreifen "irritiert viele Autofahrer und Fußgänger, die sich zwischenzeitlich an die Stadt oder die Polizei gewandt haben", so die Polizei bei Facebook, wo die Regenbogen inzwischen wild diskutiert werden. (cw/ots)


-w-

#1 NicksAnonym
  • 10.09.2018, 17:10h
  • Als Autofahrer kann man meinen dass es nur Kreidenmalerei ist und übersieht evtl das darunter ein richtiger Zebrastreifen ist. Daher absolut dumme Aktion. Für die Kosten der Entfernung müssen hoffentlich die Verursacher aufkommen.
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#2 ToleranterHeteroProfil
  • 10.09.2018, 19:19hRastatt
  • Als Zeichen gegen Homophobie , etc hätten auch Regenbogenfahnen gereicht! Die lassen sich Schadlos auf und abhängen! Dass das Sachbeschädigung is muss klar sein! Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr? Das hängt vom Richter ab! Dennoch wünsch ich den Meedels und Jungs, dass sie nid zu hart bestraft werden! Wenn die Zebrastreifen erneuert werden müssen, wird das teuer und Strafe genug!
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#3 VorkommentatorenAnonym
  • 12.09.2018, 20:34h
  • @ Meine vorredner:

    Was seid ihr Bieder? Nach eurem Prinzip muss der Deutsche erstmal n Ticket kaufen, wenn er zur Revolution fahren will. Da machen einige n Protest (für UNS) und weist auf mit welcher Doppelmoral die Polizei gar die Sache angeht (wenn man weiß, wie oft Rechte durch den Raster der Strafverfolgung fallen) und euch Hans-Peters fällt nichts anderes ein, als wanna be verkehrspolizisten spielen.

    Ich wünschte , ich hätte mehrere Säcke. Denn zwei sind schon wegen euch vor wut geplatzt :(
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#4 LotiAnonym