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Queer Eye à la ZDF

Bild: ZDF / George Gysi

Im Zweiten Deutschen Fernsehen läuft seit einer Woche die Einrichtungsshow "3 Pläne für mein schönstes Zimmer". Tipps gibt's natürlich auch von einem schwulen Designer - der in der queeren Medienszene kein Unbekannter ist.

Der ehemalige Eurogay-Vorstand und frühere gayPARSHIP-Direktor Ingo Hölters gehört zu den fünf Design-Profis, von denen seit dem 9. September immer sonntags drei nach dem "ZDF-Fernsehgarten" gegeneinander antreten, um ein Zimmer perfekt neuzugestalten. Die Bewohner müssen sich für einen der drei Pläne entscheiden. Der Inneneinrichter, der den Zuschlag erhält, darf sein Konzept umsetzen, und schließlich wird das neue Zimmer seinen Bewohnern präsentiert. Die konkurrierenden Design-Profis kommentieren die Aktionen, Pläne und Umsetzungen jeweils gegenseitig.

"Ingo Hölters ist gebürtiger Kölner, lebt und arbeitet aber seit fast sieben Jahren mit Ehemann Axel und Dackel Elliot in Berlin", wird der 51-Jährige auf der ZDF-Homepage vorgestellt. Mit einem "Mix aus rheinischem Frohsinn und Berliner Kreativität" gehe er auch seine Arbeit an. "Ich hatte die wunderbare Chance, mein Hobby zum Beruf zu machen", wird Hölters zitiert, der sich selbst als "emotional, detailverliebt, neugierig, kreativ und kommunikativ" beschreibt.

Der neue ZDF-Einrichtungsexperte, der zusammen mit seinem Mann die Firma BERLINRODEO interior concepts betreibt, hat eine bewegte Karriere hinter sich. 2002 wurde er Vorstand der EG Media AG, die das schwule Onlineportal eurogay.de betrieb - nur ein Jahr später musste die Firma Insolvenz anmelden. Als kaufmännischer Leiter von Bonus.net geriet er 2004 erneut in die Schlagzeilen sowie in das Visier von Verbraucherschutzzentralen, weil den Nutzern des Rabatt-Anbieters heimliche Monatsgebühren untergejubelt wurden. (cw)


-w-

#1 ursus
  • 16.09.2018, 14:49h
  • sprecher: "ein duell der geschlechter!"
    hölters: "die meisten frauen meinen von sich, dass sie multitasking könnten, dass sie praktisch veranlagt sind und dass sie den besseren geschmack haben. ich werde hier den beweis antreten, dass das gegenteil der fall ist."

    noch eine öffentlich-rechtliche sendung, in die deplazierte, hirnrissige geschlechtsstereotypen eingeflochten werden - check. dass auch ein quotenhomo dabei eifrig mitmischt, macht solchen bullshit nicht erträglicher.
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