Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?2407

Schottland gegen Homo- und Transphobie

Die schottische Regierung hat eine gelungene Plakat-Kampagne zur Bekämpfung von Hassverbrechen gestartet - LGBTI-Hasser werden direkt angesprochen.

"Sehr geehrte Homophobe, wir sind auf der Seite der Liebe, nicht des Hasses. Viele Grüße, Schottland", heißt es auf einem der Poster, die u.a. an Litfaßsäulen, Bushaltestellen und in U-Bahnen hängen. Auf einem anderen Motiv steht: "Sehr geehrte Transphobe, wir haben eine Phobie vor eurem Hass. Viele Grüße, Schottland."

Weitere Plakate richten sich an Rassisten, Behindertenfeinde und Fanatiker. Alle Motive gibt es auf der offizielle Webseite der Kampagne, die auch Anlaufstellen nennt für Menschen, die Opfer oder Zeugen von Hassverbrechen geworden sind.

"Die schottische Polizei nimmt Hate Crimes sehr ernst", heißt es dort. Man habe im vergangenen Jahr über 5.300 Fälle registriert, aber noch immer würden viele Straftaten nicht angezeigt. "Wir alle haben eine Verantwortung, Hassverbrechen anzuzeigen, wenn wir es mitbekommen - nur so können wir dagegen vorgehen und dem Ganzen ein Ende bereiten." (cw)


-w-

#1 Gerlinde24Profil
  • 04.10.2018, 16:25hBerlin
  • Cooles Ding, würde aber in Deutschland nicht funktionieren, weil vor allem die Rechten diese zerstören würden, vielleicht auch Fundis aller Religionen (die so genannten RELIGIOTEN)?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 supiAnonym
#3 LotiAnonym
  • 06.10.2018, 08:18h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Super gemacht. Danke Schottland.
    Warum gleich so pessimistisch sein und von vornherein solche Plakete als nicht zumutbar hier bei uns abzutun? Sicherlich hast Du recht, es wird nicht einfach so hingenommen werden von so manch Rechten und homophoben Idioten, aber ein Versuch ist es allemal wert. Außerdem müssen es ja nicht unbedingt die Bushaltestellen sein. Was unsere Liebe BVG schon mal mit einer coolen Plakatwerbung veranstaltet hat, könnte sie auch gerne mal etwas ausführlicher tun in den U-Bahnstationen. Nur so als Beispiel.
  • Antworten » | Direktlink »