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Queere Kunst aus Afrika

  • 07. Oktober 2018, noch kein Kommentar
"Over the Rainbow" (Queens in Exile Series) Video Still

Der südafrikanische Künstler Athi-Patra Ruga will mit seinen Werken die Geschichten der LGBTI-Community und ihre Mythen enthüllen - in London wird ihm erstmals eine große Ausstellung gewidmet.

Schon als schwuler Jugendlicher habe er gemerkt, dass für Menschen wie ihn im Mythos vom vereinten Südafrika kein Platz vorgesehen war, erzählt Ruga in einem Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur. Seine Gemälde, Videos, Skulpturen und Fotografien thematisieren Homophobie, Rassismus und soziale Ungleichheit auf spielerische Weise und mit viel Humor.

"Uganda habe ich in Sodom umbenannt, weil Homophobie dort noch immer Teil des Systems ist", erzählt der Künstler über seine utopische, matriarchalische Welt Azania, die er auf einem Landkarten-Wandteppich präsentiert. "Ein anderes Land habe ich Bubba Kush getauft, in Anlehnung an das antike Reich von Kusch, aber Bubba Kush ist auch meine Lieblings-Marihuana-Marke."

Die Ausstellung "Of Gods, Rainbows and Omissions" (Über Götter, Regenbögen und Auslassungen) ist noch bis 6. Januar 2019 im Londoner Somerset House zu sehen. Der Eintritt ist frei. (cw)


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