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Schwule Kunst gegen Trump

  • 23. Oktober 2018, noch kein Kommentar

Mit seiner erotischen Fotoserie "Gay In Trumpland" protestiert der New Yorker Künstler Ron Amato vor den midterm elections gegen den Abbau von LGBTI-Rechten unter US-Präsident Donald Trump.

Auf insgesamt 40 Porträts sind nackte Männer zu sehen, die in verschiedenster Weise in weißen Stoff gehüllt sind. Trump und die Regierung der Vereinigten Staaten führten einen "Krieg gegen die LGBTI-Community", sagte Amato in einem Interview zur Fotoserie. "Nach Jahren, in denen unsere Community Fortschritte auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, in der Bildung und bei der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften erzielt hat, baut diese Verwaltung diese Erfolge kontinuierlich ab."

Als schwuler Mann habe er sich erst hilflos gefühlt, um dann jedoch zur Kamera zu greifen. "Ich bin in erster Linie ein Künstler. Ich ging ins Studio, um mich auszudrücken", erklärte Ron Amato. Der weiße, halb durchsichtige Stoff, der die Models verhüllt, knebelt und trennt, stehe für die Ausgrenzung, Isolation und versuchte Auslöschung der queeren Community.

Weitere Porträts aus der Serie zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Alle 40 Bilder kann man sich auf der Website von Ron Amato anschauen, über die man auch Printabzüge bestellen kann. Von dem Fotografie-Professor am Fashion Institute of Technology ist im vergangenen Jahr im Bruno Gmünder Verlag auch der ebenso beeindruckende Bildband "The Box" erschienen. (cw)

Galerie:
Gay In Trumpland (8 Bilder)

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