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Rekord für den Ex und dessen neuen Lover

Bild: Christie's

Für 90,3 Millionen US-Dollar hat das New Yorker Auktionshaus Christie's ein Pool-Bild von David Hockney zu einem neuen Spitzenpreis versteigert - das Motiv hat einen schwulen Hintergrund.

Noch nie zuvor wurde ein Werk eines lebenden Künstlers bei einer Auktion so teuer verkauft wie am Donnerstag das 2,13 mal 3,05 Meter große Acrylgemälde "Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)". Der 81-jährige britische Künstler malte es im April 1972 im Alter von 34 Jahren.

Auf dem Bild ist ein elegant gekleideter Mann am Rande eines Pools zu sehen, der auf einen jungen Schwimmer in weißer Badehose starrt - im Hintergrund eine idyllische Berglandschaft. Bei dem bekleideten Mann handelt es sich eindeutig um Hockneys Ex-Partner und Muse Peter Schlesinger, von dem er sich einige Monate vor der Entstehung des Gemäldes getrennt hatte. Der Mann im Pool wiederum soll der neue Liebhaber seines Ex-Lovers sein.

"Portrait of an Artist" gilt als eines der besten und bekanntesten Werke David Hockneys. Im vergangenen Jahr war es Hauptmotiv einer großen Retrospektive, die in der Tate Modern in London, im Pariser Centre Pompidou und im Metropolitan in New York gezeigt wurde. Wer das Gemälde bei Christie's ersteigert hat, ist ebenso wenig bekannt wie sein früherer Besitzer.

Den Rekord für das teuerste Werk eines lebenden Künstlers hielt bislang die Skulptur "Balloon Dog (Orange)" von Jeff Koons, die 2013 für 58,4 Millionen US-Dollar unter den Hammer kam. (cw)


-w-

#1 Kunstfreund CDUAnonym
#2 Homonklin44Profil
  • 18.11.2018, 14:17hTauroa Point
  • Okay, ist zwar schwer nachzuvollziehen, wie Jemand für ein Bild so irre viel Zaster raus drücken kann, das geht nur in einem elitären Kreis überhaupt. Aber zumindest ist es ein vernünftig und ordentlich gemaltes Bild, und wenn er ein halbes Jahr damit verbracht hat, es zu malen, steckt da auch eine Menge von ihm drin.
    Man kann nur hoffen, er kriegt davon auch noch was fürs Leben, also der Künstler selbst.

    Anders als dieses Kinder-Farbengekleckse, was die sonst so für horrende Simmen versteigern, ja, oder dieser blöde Ballonhund.

    Ja, von sowas kann man als anonym Kunstschaffender nur herum fantasieren. Schon mal ein Bild an wen verschenkt zu haben, wer sehr viel Zaster besitzt, ist aber auch nicht so schlecht. Das fällt nicht mal vielen Leuten leicht.
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#3 Ralph
  • 18.11.2018, 15:06h
  • Dieses Gemälde wurde übrigens 2002 vom Hanser Verlag zur Umschlaggestaltung der gebundenen Ausgabe von Hans Pleschinskis großartigem Roman "Bildnis eines Unsichtbaren" ausgewählt. Der Sinn der Wahl erschließt sich aus dem Romaninhalt, in dem es hauptsächlich um die Geschichte des Autors und seines (an AIDS) verstorbenen Förderers und Lebensgefährten geht. Für die Taschenbuchausgabe bei dtv wurde das Bild leider nicht übernommen.
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#4 EdelkommunistAnonym
  • 18.11.2018, 20:14h
  • Antwort auf #3 von Ralph
  • Danke für den Hinweis. Nun habe ich entdeckt, dass Pleschinski das neue Buch von Philippe Besson übersetzt hat. Weder wusste ich von einem neuen Besson-Buch (diesmal bei C. Bertelsmann), noch war mir bekannt, dass Verlag und Übersetzer von Besson gewechselt haben.

    Welche Gespräche und Gedanken hochkarätige Kunst hervorbringt...

    Mehr davon, bitte!
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#5 Dieter37Anonym
  • 19.11.2018, 09:05h
  • Boar, wie kann mann nur für son Geklekse so viel Geld ausgeben? Das können ja die Kinder von meiner Nachbarin besser!! Wenn ich mal im Lotto gewinne hole ich mir nich son Zeug, sondern nen Ferrari und n Iphone undne Jacht.
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#6 EkelAnonym
#7 schwulenaktivist