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Trans Boxer schreibt Geschichte

Bild: Los Angeles Times

Mit Patricio Manuel bestritt am Samstag zum ersten Mal ein transsexueller Boxer einen Profikampf in den USA - und siegte gegen den Mexikaner Hugo Aguilar.

Bei dem Turnier im Fantasy Springs Resort Casino in der kalifonischen Stadt Indio rang der 34-Jährige seinen Konkurrenten aus der Superfliegengewicht-Klasse in vier Runden nieder und siegte nach Punkten.

Manuel hatte seine Boxkarriere als Frau begonnen und war auf dem Weg, sich für die Olympischen Spiele 2012 in London zu qualifizieren - eine Schulterverletzung kam jedoch dazwischen. Kurz darauf begann er mit seiner Transition. Um eine neue Lizenz als männlicher Profiboxer zu erhalten, musste er allerdings bis 2016 warten.

Nach dem Wettkampf dankte Patricio Manuel seinem Gegner. "Er kam, um zu kämpfen", meinte er in einem Interview mit "Golden Boy Boxing". "Er hat mich als Mann bekämpft, und ich habe so viel Respekt vor ihm." Auf Buh-Rufe aus dem Publikum reagierte der trans Boxer gelassen: "Es ist in Ordnung, ich komme wieder. Ich werde sie nächstes Mal glücklich machen." (cw)

Twitter / GoldenBoyBoxing



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#1 Patroklos
#2 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.12.2018, 14:57h
  • Transmenschen haben es meist schwerer im Leben, als heterosexuelle oder homosexuelle Menschen, was Ausgrenzung angeht. Darum finde ich diese Rufe unangebracht, und hätte denen, wenn ich da gewesen wäre (Boxen ist nicht mein Ding) die Meinung gegeigt.
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