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Die queere Community macht den "Bi-Quiz"!

Im Rahmen des Landesaktionsplans "Echte Vielfalt" aus Schleswig-Holstein klärt ein neues Spiel mit 50 Karten über Bisexualität und Pansexualität auf.

Auf jeder Karte des "Bi-Quiz" gibt es eine Frage und drei Antwortmöglichkeiten, die teilweise selbst queer.de-Redakteure ins Schwitzen bringen können. Etwa: "Welche Band trägt einen bisexuellen Namen? Blue, Pussycat Dolls oder AC/DC?" Oder: "Gestaltete Brenda Howard die Bi-Flagge, organisierte den ersten CSD weltweit oder outete sich als erstes als pansexuell?"

Auf der Rückseite gibt es die Antwort und weitere informative, lustige und überraschende Fakten. Insgesamt 216 Spiele wurden gedruckt und sollen vor allem an queere Initiativen aus Schleswig-Holstein kostenlos verschickt werden, damit Aktivist*innen sich weiterbilden können.

"Der Sinn ist eine multiplikatorische Wirkung, denn über Bisexualität wissen auch viele LSBTI*-Expert*innen kaum etwas", erklärte Autor und Aktivist Frank Thies. "Und noch dazu macht das Spiel einfach Spaß."

Der "Bi-Quiz" kann man über Facebook angefordert werden und soll in Kürze auf der Website bi-in-kiel.de auch digital zur Verfügung stehen. (cw)



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#1 Ith__Ehemaliges Profil
  • 10.12.2018, 18:41h
  • Naja, die vorgestellten Fragen haben aber nun nichts mit Wissen über Bisexualität zu tun. Sondern höchstens mit einer künstlerisch-politischen Peripherie um das Thema Bisexualität herum.

    Die Art der Fragen erscheint mir in etwa so sinnvoll, als wolle man Akzeptanz und Wissen zum Thema Homosexualität dadurch fördern, dass man erstmal die Namen der Hauptdarsteller vom (T)Raumschiff abfragt.
    Das eine ist die Sache an sich, das andere ist letztlich eine Form von "Szenewissen", das nicht unbedingt hilfreich dabei ist, Stereotypen abzubauen.

    Also, klar, man kann das so sehen, dass Leute erst wissen, was Homosexualität ist, wenn sie den kompletten Farbkatalog für Taschentücher auswendig kennen, und dass schwul sein oder über Homosexualität Bescheid wissen gleichbedeutend damit sei, lokale Cruising-Areas wie die eigene Westentasche zu kennen. Ich für meinen Teil würde es vorziehen, die umgebende Szene von der Sache an sich zu trennen, und finde daher: Thema verfehlt.

    Aber jut, ist bloß eine Auswahl. Vielleicht gibt's in dem Stapel ja auch noch Fragen, die irgendetwas mit dem konkreten Leben betroffener nicht-szene-berühmter Personen und Ereignisse zu tun haben, und die wären zum Zeigen dann einfach zu langweilig gewesen. So wie dargestellt wirkt das Ganze jedenfalls wenig hilfreich.
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#2 LSBTI*-BeraterinAnonym
  • 13.02.2019, 11:00h
  • Antwort auf #1 von Ith_
  • Tatsächlich kann man von 3 Fragen nicht auf 50 schließen.

    Ich als Beraterin in S-H finde die Fragen und Informationen hilfreich, um besser Bescheid zu wissen.

    Die Bi-Unterthemen befassen sich mit Wissenschaft (Studien usw.), berühmte Personen, Politik (bisexuelle Bewegungsgeschichte), Medien (Filme, Serien, Musik, Bücher) und natürlich spezielle Dinge aus Schleswig-Holstein.

    Ich kann es nur jeder Person, die auch Bisexuelle berät oder mit LSBTI* zu tun hat, empfehlen.
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