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Kommentare zu:
Das Glory Hole ist museumsreif!


#1 Homonklin44Profil
  • 13.12.2018, 09:07hTauroa Point
  • ""Ich bin nicht sicher, ob dies ein geeignetes Ausstellungstück für Schüler ist.""

    Es ist wohl genau das Gloryhole, durch dass der sich damals als Studi oder Berufsschüler die Nille hat putzen lassen, deshalb ist er peinlich berührt. Möglichkeit # 1.

    Und wieso sollen Schüler nicht was fürs geile Leben lernen? Heißt es doch immer.

    Sie verschwinden immer mehr, die Freudenlöcher. Einige davon könnte man auch hierzulande mal sammeln.
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#2 LotiAnonym
  • 14.12.2018, 12:18h
  • Antwort auf #1 von Homonklin44
  • Nee Danke, lass mal stecken;-)
    Diese zum Großteil verkommenen Dreckslöcher von damals auf den Klappen werfen bei mir auch negative Erinnerungen auf. Soll ich jetzt weiter ins Deteil gehen?
    Was in Australien unbedingt gut und sicherlich richtig ist, muß hier nicht gleich ins Museum.
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#3 stromboliProfil
  • 14.12.2018, 15:19hberlin
  • Antwort auf #2 von Loti
  • warum sollte in australien was anders betrachtet und gewertet werden wie in europa und rest der welt.

    Öffentliche "bedürfnisanstalten" waren und sind weiterhin in gegenden mit verfolgung durch justiz & gesellschaft eine durchaus notwendiege einrichtung gewesen!
    Auch wenn es nicht dem wohnzimmergeschmack des gewöhnlichen homosexuellen ( in anlehnung an Dannecker& Praunheim) entsprach , hatte es seine eigene "kultur& und erotik"!

    Und sie sind ja nicht mit dem verschwinden der bedürfnissanstalten an der strasse entschwunden, sondern immer noch in institutionen ( unis-schulen- rathäusern und bundestag (!) ) incl. bohrloch vorhanden.

    Habe gerade vor wochen beim geburtstag des eisenherz - berlin im rathaus schöneberg ein solches bewundern dürfen.

    Und ja, auch wenn es nicht jedermann/frau geschmack bedient, solcherlei gehört ins museum, weil zeitgeschichte!
    Teil schwul-männlicher sexualität vor allem.
    Lobenswert so die ausstellung im vormals SCHWULEN MUSEUM , vor der übernahme durch die feministische sichtweise auf unsere ( schwule!) sexualitäten.
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#4 LotiAnonym
  • 16.12.2018, 07:46h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • Auch ich erinnere mich noch sehr gut an die zahlreichen Klappen mit den Löchern in Berlin-West. An die stundenlangen Fahrten mit der U-Bahn von einer zur anderen. Unterwegs traf man dann schon mal die üblichen Verdächtigen. Doch an manchen Orten war es schon derart verdreckt, sodass ich nur noch Naserümpfend die Örtlichkeit verließ. Im übrigen gab es zu dieser Zeit und im Sommer die herrliche Alternative Sex im Tiergarten zu haben. Auch des nachts bei Vollmond. Selbst die Praunheim konnte dem nicht wiederstehen und cruiste auf der noch damaligen Liebesinsel herum, bevor diese wegen eines brutalen Mordes geschlossen wurde. Und nein, ich vermisse diese Löcher nicht. Denn sie zogen auch minderjährige an, zur Freude mancher Klappenbewohner.
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#5 stromboliProfil
  • 16.12.2018, 10:24hberlin
  • Antwort auf #4 von Loti
  • "Denn sie zogen auch minderjährige an, zur Freude mancher Klappenbewohner."

    Ja wo sonst sollte zu jenen zeiten der "minderjährige" denn sonst seine ersten gehversuche richtung triebabfuhr und identiätsfindung erfahren..
    Die gesellschaft bot und bietet auch heute immer noch keine altersgemäße erfahrungsmöglichkeiten an, in denen sich heranwachsende in "geborgenheit ihrer liebsten freizeitbeschäftigung hingeben könnten.

    Ich will den schmuddel der klappe aber auch nicht verklären, wenngleich es da spannungsfelder gab, die heute nur noch in sogenannten fetischphantasien zu realisieren sind.
    Siehe "gangbang" .
    Auch hier eingeräumt: sicher nichts für zarte gefühle.
    Etwas entspannter umgang täte hier not.
    Empfehlenswert immer noch
    de.wikipedia.org/wiki/Frank_Ripploh

    Taxi zum Klo !

    Und was die "minderjährigkkeit anbelangt, klingst du wie die besorgten eltern jener zeit...
    Wir gingen mit 14 in die lehre!
    Wurden so teil des kapitalistischen reproduktionsprozesses bei. Meine generation stand nach dem ersten halbjahr lehre schon als teilvollwertige produktionskraft der arbeiterschaft, dem deutschen wirtschaftswunder zur verfügung.
    Volljährig wurde ich mit 21!
    Volljährigkeit mit 18 galt schon als bedrohung sozialen gefüges , bestehend aus abhängigkeit und unterordnung.
    Erzähl du mir nicht , wann ich mich nicht mehr minderjährig fühlte!

    Mal so gedanklich dahingerotzt, und ob der tatsache, dass uns unsere jugend unser sexuelles erwachen, so vorenthalten wurde, würde ich dir empfehlen, noch mal in deiner ganz persönlichen erinnerung nachzuforschen...
    Wie denn diese "fürsorgliche regelmentierung" von loti wahrgenommen wurde und "sexualmoral nicht im verklärten alterrückblick, zur reaktionären sexualpolitik der adenauerzeit mutiert.

    Aus solchen gedankeneskapismus hin in eine scheinbar sichere welt heraus, entsteht der heutige populismus rechter couleur.
    Da flackert die trübe funzel der "frühsexualisierungen, ausufernd beschrieben von afd und der bdm riege um storch, beverfoerde, kelle, kuby &coInnen.

    Da kommt auch die "schutzwürdigkeitsargumentation wieder hoch, die ein jahrhundert lag den § 175 "legitimierte.

    Auch und gerade unter diesem blick auf geschichte und ertragenes leid, ist das "glory Hole" mehr als nur ein loch in einer wand/tür.
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