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Queere Videospielgeschichte

  • 13. Dezember 2018, noch kein Kommentar
Screenshot aus dem aus Sex-Simulator "Radiator 2"

Mit der neuen Ausstellung "Rainbow Arcade" im Schwulen Museum Berlin beschäftigt sich erstmals in der Welt ein Museum mit der LGBTI-Geschichte von Videospielen.

Die Ausstellung zeigt vielfältige Exponate aus gut 30 Jahren Mediengeschichte, unter anderem spielbare Titel, Konzeptzeichnungen, von Fans selbst geschriebenen Modifikationen und Dokumentationen von Online-Communitys.

Roter Faden ist dabei der bemerkenswerte Umstand, dass Videospiele zwar ein selbstverständlicher Teil unserer Gegenwartskultur geworden sind, aber jeder neue Titel, der LGBTI und ihre Lebensrealitäten nicht negativ darstellt, schnell als bahnbrechend gefeiert oder als ideologische Politisierung diffamiert wird. Und das, obwohl sich sensible Coming-out-Storylines und geöffnete Ehen bereits in Mainstream-Titeln der Neunzigerjahre finden lassen.

Twitter / GayMuseum

In der Ankündigung heißt es: "'Rainbow Arcade' macht eine popkulturelle Bestandsaufnahme zu Fragen von Repräsentation, stereotyper und diskriminierender Erzählweisen in Unterhaltungsmedien und unserem kulturellen Gedächtnis." Erstmals werden dabei Exponate des LGBTQ Game Archives der Öffentlichkeit präsentiert.

Vernissage von "Rainbow Arcade" ist am Donnerstag, den 13. Dezember um 19 Uhr im Schwulen Museum (Lützowstraße 73, 10785 Berlin). Anschließend ist die Ausstellung dort bis zum 13. Mai 2019 zu sehen. Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm, über Crowdfunding wurde zudem ein Katalog finanziert. (cw)



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13. Dezember 2018
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