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Sachertorte für alle!

Mit einem Kuchen-Flashmob vor dem Bundeskanzleramt in Wien feierte die sozialdemokratische Queer-Organisation SoHo am Mittwoch den Start der Ehe für alle in Österreich.

Nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs stehen seit dem 1. Januar sowohl die Ehe als auch die eingetragene Partnerschaft allen Paaren in der Alpenrepublik offen - unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Die erste reguläre gleichgeschlechtliche Hochzeit wurde bereits wenige Minuten nach Mitternacht in Velden am Wörthersee geschlossen (queer.de berichtete).

"Das Jahr 2019 beginnt mit einem historischen Schritt in Richtung echter Gleichberechtigung in Österreich", erklärte der SoHo-Vorsitzende und SPÖ-Nationalratsabgeordnete Mario Lindner vor dem Kanzleramt. "Nach Jahren der Diskussion und trotz der Unterstützung einer breiten Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher war das aber leider keine Entscheidung, die von der Politik getroffen wurde, sondern das Ergebnis eines Gerichtsurteils."

So wurde die Ehe für alle beim Flashmob nicht nur mit zwei Sachertorten gefeiert, das Jahr 2019 rief SoHo zum "Regenbogen-Jahr" aus. Laut Lindner seien weitere Aktionen geplant, "um all die noch immer bestehenden Diskriminierungen gegen die LGBTIQ-Community in unserem Land endlich zu überwinden". (cw)



-w-

#1 stephan
  • 03.01.2019, 11:29h
  • Aktionen hin oder her! Besser wäre es wohl gewesen 2018 und um den Jahreswechsel herum, die Vertreter von ÖVP und FPÖ zu stellen und so der Öffentlichkeit die fehlenden Ablehnungsgründe noch einmal deutlich vor Augen zu führen. Jeder sollte es sehen: Es geht von Konservativ bis Rechts-außen, von schwarz bis braun nur um Diskriminierung von Minderheiten, um das Bestreiten gleicher Rechte und dieser Unrechtsungeist muss deutlicher werden. Zurzeit scheinen in Österreich viele zu schweigen und über die gesellschaftliche Veränderung stillschweigend hinwegzugehen. Komische Stimmung bei so positiver Änderung der Rechte für Minderheiten!
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#2 Sabelmann
#3 stephan
#4 Ralph
  • 03.01.2019, 16:20h
  • Man möchte ja nicht glauben, dass es einem Land gelingen konnte, die Eheöffnung unter noch lächerlicheren Umständen und in noch blamablerer Art durchzuführen als Deutschland. Österreich hat es geschafft. In der Schweiz kündigt sich allerdings an, selbst solche Schande noch zu toppen, indem die Ehe in Trippelschritten geöffnet werden könnte, erst dem Namen nach und dann im typischen helvetischen Zeitlupentempo Einzelrecht für Einzelrecht.
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