Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=2513
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Mehr Respekt durch Klischees?


#1 Ralph
  • 17.01.2019, 11:24h
  • Vielleicht kenne ich ja die falschen Leute, aber die wenigen Männer mit Schnurrbart und Ohrring, die zu meinen Bekannten zählen, sind hetero, wie mir überhaupt Ohrringe eher ein Hetero-Accessoire zu sein scheinen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 AlexxffmAnonym
  • 17.01.2019, 12:02h
  • Starten wir hier die elfundneunzigste Debatte über Klischee und Sichtbarkeit?
    Natürlich ist Schnauzer und Ohrring ein Klischee. Genau wie das Kopftuch der Frankfurterin. Es ist keine Identifikationsfigur, es ist ein Mittel eine Gruppe Menschen in ein Bild zu fassen. Und jetzt bitte zum Inhalt. Schön, da Frankfurt diese Kampagne gestartet hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Ralph
  • 17.01.2019, 17:20h
  • Antwort auf #2 von Alexxffm
  • Ich darf mich aber schon wundern, dass man keine andere Möglichkeit sah, einen Schwulen darzustellen, als den Rückgriff auf solch ein Klischee. Ein Regenbogensticker oder ein doppeltes "männlich"-Zeichen hätte meiner Meinung nach integrativer gewirkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 04:39hberlin
  • Antwort auf #2 von Alexxffm
  • na ja, ob der schnurbart der 70ziger 80ziger jahre wiederkehrendes klischee schwul-männlicher sichtbarkeiten darstellt mag dahingestellt bleiben...

    Mich ärgert mehr die unhinterfragte weiterführung eines klichee ob der behaupteten "mehrheit der heterosexuellen im vergleich zu anderen sexuellen mitbewerbern.

    Mal den Kinsey lesen würde zumindest einsicht darüber geben, dass heterosexualität zwar sich eine "deutungshoheit" erkämpft hat, welche über den begriff heteronormativität in weite teile nicht heterosexuellen wollens hinein reicht. Aber dies heißt ja nicht , dass wir diese "deutungshoheit" den heteros auch weiter überlassen müssen.

    Gerade wenn es um mehr respekt geht, muss die ursache des disrespektes rigoros bekämpft werden.
    Kümmern wir uns deshalb um die beseitigung von heteronormitäten, kümmern wir uns automatisch auch um die beseitigung von respektslosigkeiten gegenüber vom heteronorm abweichenden.
    Überlassen wirs einfach nicht den heteros wie wir uns selbst sehen sollen. Zeigen wir auf , dass WIR nicht statistische minderheit in einem von heteros behaupteten prozentualen mehrheitssystem eine heteros genehme statistenrolle einnehmen. Auch wenn es dort nur wieder als klichee rüber kommt.

    Wenn schon "Queer als neue deutungshoheit angedacht, sollte das potential all jener heute noch als hetero firmierenden, aber in wirklichkeit längst andere sexuelle normen sich aneignenden, endlich mit der fama der heteromehrheit aufräumen, und uns nicht als vorauseilende zeugen selbst kleiner machen, als wir sein könnten wenn wir nur wollten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#5 Homonklin44Profil
  • 18.01.2019, 08:12hTauroa Point
  • Vielleicht hat man das genommen, weil viele Leute an Freddy Mercury erinnert werden? Was soll'n daran das Klischee sein?
    Erinnert an so nen Typ der gestern im Supermarkt seine Olle abgebusserlt hat.

    Hätte da eher das Klischee hinterfragt, es gäbe so etwas wie "normal".
  • Antworten » | Direktlink »