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Schwule Intimität

  • 19. Januar 2019, noch kein Kommentar

Das queere Fanzine "Butt" überzeugt seit 2001 mit geilen Kerlen fürs kluge Hirn - in seinem neuen Buch "Hipster Porn" analysiert Peter Rehberg die stilbildende Originalität der Kultzeitschrift.

Statt Lifestyle und Modeklons setzt "Butt" auf Inhalte und Bilder von Typen wie du und ich - und war mit einer Ästhetik des Nichtperfekten oft geiler, frischer und vor allem authentischer als die meisten anderen Homoblätter, die längst das Zeitliche gesegnet haben. Wobei das Design wie aus der Schreibmaschine und das rosa Recyclingpapier immer gewöhnungsbedürftig waren.

"Butt" habe das Bild eines neuen schwulen Männertyps geformt, heißt es in der Ankündigung zu "Hipster Porn", "weniger genormt als die Körperideale der 1990er, lässiger, behaart, mit Bart". Dieser Homo-Hipster habe das "subversive Potenzial der 60er-Jahre Gegenfigur" aktiviert und ein "machtvolles Bild queerer Männlichkeit" geschaffen.

Innerhalb einer schwulen Geschichtsschreibung seien die "Butt"-Boys auch eine "Antwort auf die Geschichte von HIV und Aids, ihre Medikamentalisierung und den daraus hervorgegangenen normativen Körperpolitiken", so Peter Rehberg. "Abseits von triumphierendem Sportsex sind die Männer in 'Butt' ebenso sexy wie verletzbar: 'Butt' zeigt schwule Intimität."

Das 440-seitige Buch "Hipster Porn" mit zahlreichen farbigen Abbildungen ist Ende Dezember im Berliner Verlag b_books erschienen und zum Preis von 22 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-942214-35-3) oder bei amazon.de erhältlich. (cw)



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19. Januar 2019
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