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Schwuler KZ-Häftling auf Häuserwand

Bild: Urban Nation

Ein neues Wandgemälde in Berlin erinnert an die Opfer des Naziregimes, die wegen ihrer Homosexualität verfolgt, verschleppt, inhaftiert und ermordet wurden.

Die "One Wall" in der Bülowstraße 94 in Schöneberg gestaltete der belgisch-amerikanische Künstler Nils Westergard unter dem Leitmotiv "The UNforgotten". Die Gedenkwand wurde gemeinsam mit dem Museum "Urban Nation" und mit Unterstützung des Projekts "Faces of Auschwitz" umgesetzt.

Die porträtierte Person zeigt den Auschwitz-Häftling Walter Degen in seiner KZ-Häftlingsuniform, mit seiner Häftlingsnummer 20285 sowie dem Rosa Winkel auf der linken Brust, der in der Zeit des Nationalsozialismus als Kennzeichnung von homosexuellen Häftlingen in den Konzentrationslagern benutzt wurde. Das Dreieck selbst wird von mehr als 200 Origami-Vögeln aus Metall geformt - ein Werk der Künstlerin Mademoiselle Maurice.

Die beeindruckende wie erschreckende Geschichte hinter dem neuen Wandgemälde kann man hier nachlesen. (cw)



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#1 ChristineAnonym
#2 dellbronx51069Anonym
#3 andreAnonym
  • 24.01.2019, 15:30h
  • Geschmacklos. Also für mich. Nicht das Bild, das ist beeindruckend, sondern der Ort. Ich stelle mir gerade vor, wie die Leute, im Sommer, auf Ihrem Balkon sitzen, nackte Füße über der Brüstung, grillen und sich mit lauter Partymusik bespaßen. Neben dem KZ Eingangstor. Nee geht überhaupt nicht.
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#4 Ralph
  • 24.01.2019, 20:33h
  • Antwort auf #3 von andre
  • Ich sehe das anders. Das Werk soll im Alltagsleben präsent sein. - Abgesehen davon, dass es natürlich verstört und sicher auch verstören soll: eine großartige Umsetzung einer großartigen Idee! Dass Bild steht turmhoch über dem lächerlichen Knutschfilmkasten, der das offizielle Mahnmal darstellen soll.
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#5 Sabelmann
#6 queergayProfil
  • 24.01.2019, 22:54hNürnberg
  • Auf jeden Fall ist solche queere Kunst irgendwelchen Werbewänden mit banaler Konzern-Manipulations-Berieselung haushoch vorzuziehen.
    Kunst ist Kultur. Eine Werbelawine ist es garantiert nicht.
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#7 berliner_bärchenAnonym
  • 25.01.2019, 18:24h
  • Antwort auf #3 von andre
  • ...bei dem Haus handelt es sich um ein Seniorenwohnhaus einer städtischen Wohnungsgesellschaft. Jede/r kann sich selbst ein Bild machen - U2 zwischen Nollendorfplatz und Bülowstr. in Fahrtrichtung Pankow links gucken. Ich finde das Kunstwerk toll und es sehen aus der U-Bahn viele Leute, auch Touristen und so wird dem Menschen und dem Irrsinn seiner Zeit gedacht. Übrigens fährt die U2 in diesem Fahrtabschnitt auf einem Viadukt oberirdisch.
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#8 vulkansturmAnonym
  • 26.01.2019, 01:21h
  • Zugegeben ein beeindruckendes Kunstwerk. Gleichzeitig verstört mich daran, dass dieses Kunstwerk den Menschen Walter Degen erneut seiner Würde beraubt, indem es ihn mit Häftlingsuniform und rosa Winkel darstellt.
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