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Queers of Liberty

Der CSD Stuttgart steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mut zur Freiheit" - der Slogan und das starke Plakat mit einer Regenbogenfahne schwenkenden Lady Liberty wurden am Samstag beim Neujahrsempfang vorgestellt.

Das Motto wurde inspiriert von zwei wichtigen Jubiläen: dem 50. Jahrestag der Stonewall-Aufstände in New York City sowie dem 40. Jahrestag des "Homobefreiungstags" in Stuttgart, bei dem am 30. Juni 1979 erstmals rund 400 Schwule und Lesben auf die Straße gingen.

Die Jahrestage "bieten die hervorragende Gelegenheit den eigenen Mut zur Freiheit zu überprüfen, ihn auf Respekt, Aktualität und Wertschätzung abzuklopfen". heißt es dazu auf der CSD-Homepage. "Dabei gilt es, Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und Lehren für die Gegenwart abzuleiten. Aus jenen Ereignissen seit 1969 oder 1979 und den daraus erwachsenen Erfolgen gilt es, Zuversicht zu schöpfen und Gestaltungswillen und Mut zu zeigen."

Veranstaltungen zum Christopher Street Day finden in diesem Jahr vom 12. bis 28. Juli in Stuttgart statt. Höhepunkt ist die Polit-Parade am Samstag, den 27. Juli. (cw)



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#1 Rosa SoliAnonym
  • 10.02.2019, 14:04h
  • Die Freiheit endet in Stuttgart, wenn man als Leder- und Fetischkerl auf dem CSD auftaucht. Ich muss an die Beispiele der vergangenen Jahre (Paradeverbote, die "schwule Lotto-Fee" als Züchtigungsjury usw.) nicht erinnern.

    Wenn man in Stuttgart von Freiheit spricht, dann meint man das Recht auf ein Reihenhaus und auf ein Adoptivkind und ein "normales Leben", kurz: die völlige Anpassung an heteronormative Lebensweisen. Als hätten die Lederkerle, Transen und Stricher in der Christopher Street vor 50 Jahren dafür gekämpft, dass man sich auch an der Kehrwoche beteiligen darf.

    Das Motto ist eine leere Worthülse.
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#2 PapperlapappAnonym
#3 SupiAnonym
  • 10.02.2019, 17:06h
  • Tolles Motto :-)
    Und es freut mich zu sehen, dass auch Leder-und Fetischleute auf dem CSD ihren Stand haben.
    Es tut sich was und dieses Jahr werde ich definitiv dabei sein.
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#4 csdstuttgartProfil
#5 csdstuttgartProfil
#6 GerneStuttgarterAnonym
  • 12.02.2019, 20:30h
  • Antwort auf #1 von Rosa Soli
  • Stuttgart ist nicht Berlin oder Köln und will es auch nicht sein. Lederclubs nehmen teile, kopulieren aber nicht auf dem Wagen. Das ist auch gut so. Der CSD soll Besucher aus allen gesellschaftlichen Schichten und jeglichen Alters anziehen, denn Stuttgart ist viel politischer als andere CSDs! Es geht darum in die Gesellschaft hinein zu wirken, nicht nur zu provozieren! Wenn wir in Stuttgart ein bisschen konservativer denken, mag das sein, aber auch das solltest du tolerieren. In der schwulen Welt muss für beides Platz sein: Hedonismus und Homoehe! Wenn wir in Stuttgart gerne heiraten, in Köln gerne polyamouröse Beziehungen gelebt werden und in Berlin ein Großteil der LGBTQs sich ohne Bindung ausleben, ist doch für jeden was dabei! Man sollte einfach nicht bewerten, sondern andere so akzeptieren, wie sie sind!
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