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Ein Meilenstein für Ungarn

Das in Berlin lebende Model Adél Onodi ist die erste trans Frau auf dem Cover der ungarischen Ausgabe der Frauenzeitschrift "Elle".

Zusätzlich veröffentlichte das Magazin im März-Heft ein ausführliches Interview, in dem die 22-Jährige über Transfeindlichkeit und ihre Pläne als Schauspielerin und Sängerin spricht. So habe sie im August 2017 Morddrohungen von einem Mann aus ihrem ungarischen Heimatdort auf Facebook erhalten. Er drohte, wenn sie sich nicht aufhänge, würde er es für sie tun.

"Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Operationen beendet, erhielt meine neuen Unterlagen und lebte seit über einer Woche in Berlin", erklärte Onodi gegenüber queer.de. "Diese Erfahrung der Bedrohung hat mich jedoch motiviert, mich für die trans Community einzusetzen. Mir wurde klar, dass ich mich als trans Frau offen gegen Ungerechtigkeit, alltägliche Diskriminierung und transfeindliche Gewalt aussprechen muss."

Im vergangenen Jahr realisierte Adél Onodi ein Ein-Frau-Theaterstück mit dem Titel "Dear Future Me", mit dem sie Brücken in die Cis-Gesellschaft bauen und Empathie wecken möchte. (cw)

Direktlink | Ausschnitt aus "Dear Future Me"



-w-

#1 CongratulationAnonym
#2 Gerlinde24Profil
  • 17.02.2019, 05:38hBerlin
  • In Ungarn herrscht eine faschistische rechtslastige und bigotte Regierung, für die alles, was nicht heterosexuell, weiß und ungarisch ist, des Teufels ist. Nicht umsonst verlassen viele queere UngarInnen das Land, das wunderschön ist, aber in dem man als queerer Mensch nicht mehr leben kann, weil Religion und Politik es unmöglich machen.
    Man kann diesen ungarischen Teufel mit Namen Orban nur mit dem Beelzebub, das heißt Aufklärung und Druck der EU austreiben.
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