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Volltreffer gegen Homophobie

Bild: Altrincham FC

Die Spieler des englischen Klubs Altrincham FC haben am Samstag Fußballgeschichte geschrieben, als sie beim Heimspiel gegen Bradford Park Avenue ein neues Regenbogentrikot trugen.

Mit dem neuen Outfit wollten die Kicker aus der Nähe von Manchester im Nordwesten Englands, die sonst in rot-weißen Shirts, spielen, ihre Unterstützung für die Initiative Football v Homophobia zeigen. Mittelstürmer Josh Hancock schoss in der ersten Halbzeit das erste Regenbogen-Tor für den Altrincham FC, das Spiel endete jedoch unentschieden mit einem 1:1.

/ brfootball
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Bereits die Ankündigung der Pride-Trikots vor rund zwei Wochen hatten dem Klub, der in der sechsthöchsten Liga im englischen Fußball spielt, viel Sympathien eingebracht. "Es ist unserer Meinung nach weltweit das erste Mal, dass ein traditioneller Fußballverein Trikots trägt, deren Design ausschließlich auf der LGBT-Prideflagge basiert", erklärte Klubchef Bill Waterson.

Die Shirts der Mannschaft wurden nach dem Spiel zugunsten des Neubaus eines LGBTI-Zentrums in Manchester versteigert. Neue Regenbogen-Trikots sind zum Preis von 25 Pfund (28,56 Euro) im Webshop des Altrincham FC erhältlich.

Im britischen Sport hatte es in den letzten Jahren mehrere Intitiativen gegen Homophobie gegeben. 2013 startete eine Aktion der queeren Organisation Stonewall zusammen mit einem Wettbüro, dass Spieler Regenbogenschnürsenkel tragen sollten. Nach einem zögerlichen Start hatten sich in den letzten Jahren immer mehr Vereine, Spieler und Trainer dieser und weiteren Aktionen angeschlossen, Vereine setzten Regenbogenflaggen im Stadion und in sozialen Netzwerken ein, der Verband thematisierte Homophobie und Vielfalt in Workshops und Kampagnen, auch die Rugby-Ligen beteiligten sich später. Auch nahmen Club-Stewarts und die Polizei in den letzten Jahre homo- oder transphobe Sprechchöre sehr ernst und beantworteten sie mit Rauswürfen, Stadionverboten und strafrechtlichen Verfahren. (cw)

/ altrinchamfc


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#1 BitteNachmachenAnonym
  • 17.02.2019, 16:40h
  • Das darf Deutschland gerne nachmachen.
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#2 FinnAnonym
  • 17.02.2019, 20:38h
  • Toll.

    Sowas würde ich mir auch in Deutschland wünschen.
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#3 thorium222
  • 17.02.2019, 20:56hMr
  • Die Nationelf in den Dingern und die AFD erholt sich von dem Schock nie wieder! Das wär doch was!
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