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Protest gegen "unehrliche Entschuldigung"

  • 24. Februar 2019, noch kein Kommentar
Bild: Plastic Jesus

Kevin Hart ist nun doch bei der Oscar-Verleihung am Sonntagabend in Hollywood dabei - zumindest als goldene Statue mit Regenbogenfahne vor dem Dolby Theatre und dem Spruch "Hollow Apology".

Mit der Aktion will der Künstler Plastic Jesus gegen Harts "unehrliche Entschuldigung" protestieren und daran erinnern, dass Homophobie kein Kavaliersdelikt sei. "LGBTQ-Personen tragen sehr viel zu den Produkten der Unterhaltungsindustrie bei, wir sollten sie feiern und keine hasserfüllte Umgebung schaffen", schrieb er in einem Instagram-Post.

Kevin Hart war Anfang Dezember kurz nach seiner Ernennung als Oscar-Gastgeber wegen homofeindlicher Tweets und Witze aus den Jahren 2009 bis 2011 ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Der schwarze Comedian gab daraufhin seinen Rückzug als Show-Moderator bekannt. Zugleich entschuldigte sich der 39-Jährige bei der LGBTI-Community für "unsensible Worte aus der Vergangenheit" (queer.de berichtete). Nachdem er daraufhin kurzzeitig mit einer Rückkehr auf die Showbühne kokettierte (queer.de berichtete), sagte er im Januar endgültig ab (queer.de berichtete).

Die Oscar-Verleihung hat damit erstmals seit drei Jahrzehnten keinen Moderator. Doch der Sender ABC, der die Gala ausstrahlt, sieht darin eine Chance. Bei der 91. Verleihung der begehrten Filmpreise sollen nun verschiedene Hollywood-Stars in die einzelnen Show-Abschnitte einführen. Die Gala solle dadurch "mehr Tempo" gewinnen und nicht mehr den Rahmen von drei Stunden sprengen, erklärte der Sender. (cw)



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