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Zeitgenössische Penisbilder in Petersburger Hängung

  • 13. März 2019, noch kein Kommentar

Die Berliner Galerie SCHAU FENSTER widmet sich in ihrer neuen Ausstellung "Looking For Dick" dem männlichen Glied.

"Weltanschauung und Politik wird immer wieder am Körper der Frau verhandelt: Verhüllen oder entblößen", heißt es in der Ankündigung zu der ungewöhnlichen Gruppenschau. Der männliche Körper werde dagegen nie in Betracht gezogen.

Dies gelte auch für die Kunstgeschichte: "Die Antike kennt selbstverständlich auch den männlichen Akt. Aber irgendwann zwischen Mittelalter und Renaissance schlug man den Davids in Rom den Zipfel ab. In den Archiven des Vatikans befinden sich heute noch unzählige Schubladen voller abgehackter Penisse, ordentlich katalogisiert und den kastrierten Skulpturen zuzuordnen. Wenn es seither einen kulturübergreifenden Konsens über grundsätzlich zu verhüllende Körperteile gibt, dann zielt dieser auf das männliche Glied."

Zeit, mal genauer hinzugucken, so die Galerie: "Das SCHAU FENSTER wird für die Ausstellungdauer zur Peepshow. Von der Straße aus nur durch Sichtschlitze einsehbar, bringt die Gruppenausstellung eine Vielzahl zeitgenössischer Penisbilder in Petersburger Hängung an die Wand und in den Raum."

Mit dabei in der queer-feministischen Schau sind Werke u.a. von Eva & Adele, Tom of Finland, Rinaldo Hopf, Wolfgang Müller und Rosa von Praunheim. Vernissage ist am Freitag, den 15. März um 19 Uhr, anschließend ist die Gruppenausstellung bis 7. April im SCHAU FENSTER (Lobeckstr. 30-35, Berlin-Kreuzberg) sehen. Eine Finissage findet am 5. April ab 18 Uhr statt. (cw)



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13. März 2019
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