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Schwul in der Ukraine

  • 18. März 2019, noch kein Kommentar

Die neue Ausstellung "SUBURBIA, ME! Kein Schwuler in der Vorstadt" in München berichtet vom Leben eines ungeouteten Lehrers in Kiew.

Ivan Moon wohnt in der Vorstadt, jenseits des Dnipro, weit weg von den malerischen Straßen und Parks der Altstadt der ukrainischen Hauptstadt. Er arbeitet als Lehrer. Dass er schwul ist, zeigt er nicht. Mit seiner Mutter teilt er eine Wohnung. Um allein zu sein, streift Ivan sonntags durch sein Viertel und schießt Fotos. Die Kamera vor dem Auge blickt er auf Szenen, die sein Leben ausmachen, Vorstadtleben.



Hinter jedes Motiv setzt der Künstler Ivan Moon eine Geschichte. Sie erzählen von ihm selbst, Ivan, manchmal auch von Brutt. Unter diesem Pseudonym, dem Namen seiner Lieblingsschokolade, veröffentlicht er in seinem Blog. Brutt kann das Leben leben, das Ivan als schwulem Mann in der Ukraine verwehrt bleibt. Ivan selbst beobachtet nur. Seine Geschichten gehen unter die Haut. Sie sind von einer Poesie, die berührt und zugleich schockiert.

Die am Sonntagabend eröffnete Ausstellung "SUBURBIA, ME!" ist noch bis 14. April in der Sprachschule Edeltraud (Landwehrstraße 44) zu sehen. München und Kiew sind offizielle Partnerstädte und kooperieren in vielen Bereichen, seit 2012 unterstützen sich auch die LGBTI-Communitys der beiden Metropolen. (cw/pm)



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18. März 2019
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