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Queere Visionen im Museum

  • 20. März 2019, noch kein Kommentar
Jürgen Klauke, Begegnung, 1975

Die neue Ausstellung "Stereo_Typen" im Kunstmuseum Bonn zeigt ausschließlich Werke von Künstler*innen, die sich mit Fragen nach Rollenzuschreibungen, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung auseinandersetzen.

Das Museum will zeigen, dass Queerness in der Kunst schon vor vielen Jahrzehnten ein Thema war. Die Übersicht beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts mit August Macke. Themen wie Rollenspiele, Maskierungen, Identitätsbefragungen, Faszination für das Androgyne - all das habe es schon damals gegeben, erklärte Kuratorin Barbara Scheuermann.


Rudolf Bonvie, 14 Personen - 25 Narzissen, 1976

"Das Großartige an Kunst ist ja, dass sie die Möglichkeit bietet, vermeintlich Gegebenes in Frage zu stellen, Alternativen zur Wirklichkeit durchzuspielen und damit einen anderen Blick auf unsere Welt zu erlauben. Genau hierauf wollen wir aufmerksam machen", so Scheuermann. Vielen Künstler*innen sei es darum gegangen, erst einmal alles zu durchkreuzen, was als "normal" unterstellt werde.

Ein Schwerpunkt sind die Siebziger- und Achtzigerjahre. Die Ausstellung, die am Mittwoch um 19 Uhr eröffnet wird, umfasst unter anderem Werke von Sigmar Polke, Wolfgang Tillmans, Katharina Sieverding und Jürgen Klauke. Sie konzentriert sich auf Zeichnungen, Drucke und Fotografien, weil diese durch das kleinere Format und den häufig spontanen Gestus besonders geeignet seien für Reflexionen über die eigene Identität. (cw/dpa)



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20. März 2019
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