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Kampf für dritte Option geehrt

  • 29. März 2019, noch kein Kommentar
Bild: Hans-Joachim Rickel / BMBF

Für ihre Verdienste für die Anerkennung der Rechte intergeschlechtlicher Menschen hat die Bremer Professorin Konstanze Plett jetzt das Bundesverdienstkreuz erhalten - überreicht ausgerechnet von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.

Plett wirkte maßgeblich an der erfolgreichen Verfassungsbeschwerde für eine dritte Option als weiterer Geschlechtskategorie neben weiblich und männlich mit. Bereits seit den Neunzigerjahren arbeitet die Jura-Professorin zu Geschlecht und Recht, seit 2000 speziell zu Intergeschlechtlichkeit. Zu diesem Thema veröffentlichte sie zahlreiche Aufsätze und hielt viele Vorträge. Als Expertin wurde sie auch von Ausschüssen des Deutschen Bundestages angehört (queer.de berichtete).

Über viele Jahre hinweg habe sich Konstanze Plett "um die gleichberechtigte Anerkennung, Teilhabe und gesellschaftliche Akzeptanz von intergeschlechtlichen Menschen in besonderem Maße verdient" gemacht. Mit dieser Begründung überreichte ihr die Bundesbildungsministerin im Namen des Bundespräsidenten am vergangenen Freitag in Berlin das Verdienstkreuz am Bande.

Karliczek hat sich in der Großen Koalition u.a. als Gegnerin von LGBTI-Rechten einen Namen gemacht. Im vergangenen Herbst äußerte sie in einem TV-Interview etwa Zweifel am Wohlergehen von Kindern in Regenbogenfamilien (queer.de berichtete). (cw)



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