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Puppys vor der CDU-Zentrale
- 22. April 2019,

Zu Ostern trifft sich traditionell die schwule Fetischszene in Berlin - in diesem Jahr bekam auch das Konrad-Adenauer-Haus unerwarteten Besuch.
Über ein Dutzend Fetischfans, viele davon mit Hundemasken, posierten am Montag vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle in der Klingelhöferstraße und sorgten für verwunderte wie verstörte Blicke.
Organisator Niclas Ehrenberg wollte mit der Aktion ein Zeichen für mehr Akzeptanz von Pet-Playern setzen. "Es darf nicht sein, dass wir angepöbelt oder sogar als krank eingestuft werden", erklärte der Fetischaktivist gegenüber queer.de. "Wir werden für unsere Gleichberechtigung kämpfen."
Schon mehrfach beschäftigten schwule Fetischfreunde die Politik. So forderte die Essener Polizei im vergangenen Jahr mehrere Puppys beim Ruhr-CSD auf, ihre Fetischmasken abzulegen - im Landtag musste NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) später die Rechtswidrigkeit des Einschreitens einräumen (queer.de berichtete). In Berlin hatte sich die Union zuletzt beim Fetischtreffen im Jahr 2005 darüber echauffiert, dass der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Leuten, "die ihren Lebenssinn darin sehen, abartige Sexualmethoden zu praktizieren", ein Grußwort schrieb (queer.de berichtete). (cw)

















Es hat "die da Oben" überhaupt nicht zu interessieren was die Menschne in ihrer Freizeit tun so lange es keinen Menschen verletzt.
Solange Viele Menschen sich über unbekannte (aber ungefährliche) Dinge das Maul zerreißen müssen, ist es halt notwendig diese Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen, damit diese sich daran gewöhnen.
Auch wenn Neugierige meinen sie müssten unbedingt alles sehen und ihre Nase in anderer Angelegenheiten stecken, dann brauchen sie sich auch nicht über das Gesehene beschweren. Wer zu neugierig alles sehen will, muss geschult darin sein, zu erkennen was Spiel oder Gefahr ist.