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Puppys vor der CDU-Zentrale

Zu Ostern trifft sich traditionell die schwule Fetischszene in Berlin - in diesem Jahr bekam auch das Konrad-Adenauer-Haus unerwarteten Besuch.

Über ein Dutzend Fetischfans, viele davon mit Hundemasken, posierten am Montag vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle in der Klingelhöferstraße und sorgten für verwunderte wie verstörte Blicke.

Organisator Niclas Ehrenberg wollte mit der Aktion ein Zeichen für mehr Akzeptanz von Pet-Playern setzen. "Es darf nicht sein, dass wir angepöbelt oder sogar als krank eingestuft werden", erklärte der Fetischaktivist gegenüber queer.de. "Wir werden für unsere Gleichberechtigung kämpfen."

Schon mehrfach beschäftigten schwule Fetischfreunde die Politik. So forderte die Essener Polizei im vergangenen Jahr mehrere Puppys beim Ruhr-CSD auf, ihre Fetischmasken abzulegen - im Landtag musste NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) später die Rechtswidrigkeit des Einschreitens einräumen (queer.de berichtete). In Berlin hatte sich die Union zuletzt beim Fetischtreffen im Jahr 2005 darüber echauffiert, dass der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Leuten, "die ihren Lebenssinn darin sehen, abartige Sexualmethoden zu praktizieren", ein Grußwort schrieb (queer.de berichtete). (cw)



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#1 Ano NümernickAnonym
  • 22.04.2019, 16:08h
  • solange bei Fetischen nieman ungewollt verletzt wird muss das aktzeptiert werden - sonst wäre es genau so als wenn man Kindern verbieten würde Hund und Halter oder ähnliches fantasievolles zu spielen. Kinder spielen auch "Doktor" usw.

    Es hat "die da Oben" überhaupt nicht zu interessieren was die Menschne in ihrer Freizeit tun so lange es keinen Menschen verletzt.

    Solange Viele Menschen sich über unbekannte (aber ungefährliche) Dinge das Maul zerreißen müssen, ist es halt notwendig diese Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen, damit diese sich daran gewöhnen.

    Auch wenn Neugierige meinen sie müssten unbedingt alles sehen und ihre Nase in anderer Angelegenheiten stecken, dann brauchen sie sich auch nicht über das Gesehene beschweren. Wer zu neugierig alles sehen will, muss geschult darin sein, zu erkennen was Spiel oder Gefahr ist.
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#2 Dont_talk_aboutProfil
#3 Homonklin44Profil
  • 23.04.2019, 09:41hTauroa Point
  • Da ist es mit der Toleranz wohl zum einen deshalb nicht weit her, weil dieser Fetisch bei Ottilie Normtantchen und Deutschmichel Alltagsmensch eher kaum bekannt ist, und die das mit nachgeahmten sodomistischen Ideen verwechseln.
    Andererseits aber auch Fetische im ICD-10 unter "Störungen der sexualpräferenz" stehen, und sie von der medizinischen Sicht aus für krankheitswertig erklärt werden.

    Eigentlich müsste man deshalb dafür eintreten, mindesterns die Fetische dort heraus zu streichen, die niemandem schaden, und auf Einvernehmlichkeit aufbauen.
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#4 Homonklin44Profil
  • 23.04.2019, 10:02hTauroa Point
  • Kleiner Hinweis bzw. Anfrage noch:

    Eigentlich wir Pup bzw. Puppy ja auf Puppies gemehrt.
    Nennen sich die Puppys als Kunstbegriff selbst so?
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#5 Akamaru CanisAnonym
#6 Simon HAnonym
  • 25.04.2019, 15:59h
  • "So forderte die Essener Polizei im vergangenen Jahr mehrere Puppys beim Ruhr-CSD auf, ihre Fetischmasken abzulegen - im Landtag musste NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) später die Rechtswidrigkeit des Einschreitens einräumen"

    Ich bin zwar kein Puppy (diesen Begriff höre ich zum ersten Mal), aber ich hoffe, dass die Landesregierung das nochmal ganz deutlich an alle entsprechenden Behörden weitergibt, dass man da nicht eingriffen darf.
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#7 AkamaruCanisProfil