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Mayor Pete und Chasten sind die "First Family"

Noch ist Pete Buttigieg nur einer von vielen Bewerbern für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten - für das "Time Magazine" sind der Bürgermeister von South Bend und sein Mann Chasten jedoch schon jetzt die "First Family".

Das schwule Paar ziert das Cover der Ausgabe des US-Nachrichtenmagazins vom 13. Mai, die seit Freitag am Kiosk erhältlich ist. Es zeigt die beiden Männer in gebügelten Hemden, die Arm in Arm zusammen vor ihrem Haus im US-Bundesstaat Indiana stehen. Unter der Titelschlagzeile "First Family" heißt es weiter: "Die ungewöhnliche, unerprobte und beispiellose Kampagne von Bürgermeister Pete Buttigieg."

Der Artikel zum Cover beschreibt die zunehmende Popularität von Mayor Pete nach der offiziellen Ankündigung seiner Präsidentschaftskandidatur Mitte April und stellt ihn vor allem als Gegenteil von Donald Trump vor. "Die Leute haben bereits einen Anführer, der schreit und schreit", wird Buttigieg im Artikel zitiert.

Teilweise erinnert die Titelgeschichte an eine Homestory: Buttigieg trinkt Kaffee aus einem John-F.-Kennedy-Becher, sein Mann räumt eine Decke voller Hundehaare zur Seite, auch ein Foto des Paares mit Cher wird erwähnt. Beide sprechen über das Aufwachsen als heimlich schwuler Mann "in konservativen Gemeinschaften im Mittleren Westen" und ihren langen Weg zum Coming-out. Buttigieg hatte sich erst 2015 in einem Gastbeitrag in der Lokalzeitung seiner Heimatstadt geoutet.

Als schwules Cover-Paar haben die Buttigiegs bereits anderthalb Jahre vor den Präsidentschaftswahlen US-Geschichte geschrieben. "Time" ist laut Wikipedia das auflagenstärkste wöchentliche Nachrichtenmagazin der Welt. Es erscheint in vier Ausgaben mit einer Gesamtauflage von rund 5,2 Millionen Exemplaren. (cw)



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#1 Sabelmann
#2 dvdggegAnonym
  • 04.05.2019, 09:25h
  • Buttigieg ist nur ein Außenseiter und nur 7 % der Demokraten würden ihn zum Präsidentschaftskandidat wählen.

    Joe Biden mit 39 % ist der haushohe Favorit.

    Das sind demoskopische Fakten.
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#3 PeerAnonym
  • 04.05.2019, 10:55h
  • Ich glaube zwar leider nicht daran, aber es wäre ein Traum, wenn die USA den ersten schwulen Präsidenten bekämen. Das wäre so ein starkes Zeichen.

    Aber abgesehen davon:
    auch jeder andere Bewerber der Demokraten wäre tausendmal besser als Trump, der das Land spaltet und der ganzen Welt schadet.
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#4 zundermxeAnonym
  • 04.05.2019, 13:08h
  • Schwul allein ist erstmal keine Qualifikation für nichts.
    Was leider auch die bundesdeutsche Politik zeigt.

    Der bemerkenswerte Unterschied liegt aber natürlich darin, dass sich
    a) erstmals ein offen schwul lebender Mann
    b) in den USA
    zur Wahl als Präsidentschaftskandidat stellt.
    Und ähnlich wie beim Sport darf man in der Politik nie von der Papierform ausgehen. Wer nicht an seine Chance glaubt, sollte nicht antreten.
    Sollte er die Vorwahlen der Demokraten nicht gewinnen, ist es trotzdem ein Gewinn. Nicht nur aber auch insbesondere zu Trump-Zeiten.
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#5 nichts_neuesAnonym
#6 TheDadProfil
  • 05.05.2019, 10:36hHannover
  • Antwort auf #4 von zundermxe
  • ""Sollte er die Vorwahlen der Demokraten nicht gewinnen, ist es trotzdem ein Gewinn. Nicht nur aber auch insbesondere zu Trump-Zeiten.""..

    Sollte er die Vorwahlen nicht gewinnen, hat er nicht nur eine "Duftmarke" abgesetzt, sondern auch den Fokus auf das wichtigste Thema einer Gesellschaft gelegt :

    Die Gleichberechtigung&Gleichstellung ALLER Bürger*innen..
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