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Starkes Zeichen gegen Homophobie

Zwei männliche Wasserball-Spieler, die sich küssen, zieren das Cover des Samstagsmagazins von Frankreichs führender Sportzeitung "L'Equipe" - Schwerpunktthema ist Homosexualität im Sport.

Angesichts schwulenfeindlicher Beleidigungen in Stadien wolle die Redaktion ein Zeichen gegen Homophobie setzen, heißt es im Editorial. "Die Welt des Sports hat Mühe damit, dieses Tabu zu brechen. Aber die Akteure mobilisieren sich, um das Thema voranzubringen."

Im Heft wird unter anderem die Geschichte des britischen Fußballers Justin Fashanu erzählt, der sich 1990 als erster Profispieler der Welt outete, sich einige Jahre später jedoch das Leben nahm. Darüber hinaus berichten homosexuelle Sportler*innen von alltäglicher Diskriminierung.

Twitter / lemaglequipe

L'Équipe (französisch für "Die Mannschaft") gehört mit einer Auflage von knapp 250.000 Exemplaren zu den meistgelesene Tageszeitungen des Landes. Seit 1980 erscheint samstäglich die Wochenbeilage "L'Équipe Magazine".

Erst im vergangenen Monat hatte die Sportzeitung ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Nach Beleidigungen und Affenlauten gegen den schwarzen Fußballer Moise Kean beim Spiel Cagliari gegen Juventus Turin erschien die eigentlich der Werbung vorbehaltene letzte Seite ganz in Weiß. "Es bedarf der Schwärze, um Geschichten schreiben zu können", hieß es zur Erklärung. (cw)



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#1 zundermxeAnonym
  • 04.05.2019, 12:33h
  • Ein tolles und mutiges Zeichen wofür Sport auch stehen kann und in Deutschland stehen könnte wenn die Begriffe Toleranz und Respekt tatsächlich gelebt würden.

    Die Geschichte von Justin Fashanu ist traurig und leider bis heute aktuell.
    Als Fußball-Fan, auch wenn ich selbst wohl lieber positiv fussball verrückt sagen würde statt Fan, denke ich immer mal wieder an sein Leben seit ich in den 90gern das erste mal von ihm las.
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#2 PeerAnonym
  • 04.05.2019, 12:38h
  • Vorbildlich.

    So ein starkes Bekenntnis für Liebe und Freiheit würde man sich auch von anderen Medien wünschen. Und erst recht von Sportlern, Funktionären, Verbänden, etc.
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#3 Carsten ACAnonym
  • 04.05.2019, 12:47h
  • Wieder mal ist man anderswo deutlich weiter als im muffigen, ewiggestrigen Deutschland.

    Während ein deutsches Sportgericht erst kürzlich geurteilt hat, Homohass gehöre zum Fußball (was wirklich ein Skandal ist, Fußball offiziell als Faschisten-Sport zu verunglimpfen), geht man anderswo viel offener mit Homosexualität im Sport um.
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