https://queer.de/b?2647
Hamburg wird bunter!
- 25. Mai 2019,
Im Hamburger Szene-Stadtteil St. Georg wurden am Freitag die ersten Fahrbahnmarkierungen in Regenbogenfarben aufgemalt - Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD) legte selbst mit Hand an.
Den Anlass für die Streichaktion gab die neue Tempo-30-Zone am Lohmühlenpark, teilte das Bezirksamt Mitte mit. Nach der Straßenverkehrsordnung dürfen in verkehrsberuhigten Zonen keine Zebrastreifen eingesetzt werden. Nachdem deshalb auf Anordnung der Polizei acht reguläre Zebrastreifen entfernt wurden, kamen die Kommunalpolitiker auf die Idee, statt dessen acht Regenbogen-Markierungen anzubringen.
"Durch die neuen Markierungen sollen die Autofahrerinnen und Autofahrer an den häufig verwendeten Straßenübergängen auf die Fußgänger und vor allem auf die Schülerinnen und Schüler aufmerksam gemacht werden", erklärte Bezirksamtsleiter Droßmann. "Obwohl der rechtliche Charakter eines Zebrastreifens und einer Regenbogen-Markierung sich deutlich unterscheiden, hoffe ich, dass die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden gesteigert wird und so Unfälle verhindert werden können."
Die Regenbogen-Straßenübergänge seien eine einmalige Maßnahme mit Signalcharakter, außerdem würden Regenbogenfarben einfach zum Stadtteil St. Georg passen, so das Bezirksamt. (cw)


















Sonderbar. Selbst wenn man mit Tempo 30 angefahren wird, hat das ernste bis verheerende Konsequenzen.
Da sieht man wieder mal, dass unser Recht voll auf Autos ausgelegt ist und andere Verkehrsteilnehmer gucken müssen wo sie bleiben und sich irgendwie durch den Autoverkehr kämpfen müssen...