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Queer und stolz im "Problemviertel"

In der Pariser Vorstadt Saint-Denis fand am Sonntag die erste CSD-Parade in einer Banlieue statt - die Organisator*innen wollen auch gegen das schlechtes Bild des Viertels ankämpfen.

Mehr als tausend Menschen beteiligten sich am "marche des fiertés en banlieue". Sie demonstrierten nicht nur für LGBTI-Rechte, sondern wandten sich auch gegen eine "Stigmatisierung" der Bewohner der französischen "Problemvorstädte", die als wenig offen für queere Menschen gelten.

"Die allgemeine Debatte über Homophobie in der Banlieue ist keine gegen Homophobie, sondern gegen die Bewohner der Banlieue, denen LGBTI-Feindlichkeit unterstellt wird", erklärte Luca Poissonnet, einer der Organisator*innen des Pride-Marsches in Saint-Denis. Die Banlieues seien auch Orte, an denen sich Menschen für die Rechte von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten einsetzen würden - und keine "rechtsfreien Räume".

Mitorganisator Yanis Khames räumte ein, dass es in Saint-Denis Angriffe auf queere Menschen gebe. Er betonte aber: "Das gibt es hier und anderswo. Warum also sagen, dass es ein besonderes Problem der ärmeren Vorstädte ist?"

Viele französische Banlieues gelten als "Problemviertel", die von hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität geprägt sind. Überproportional viele Bewohner*innen haben einen Migrationshintergrund. (cw/AFP)



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