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Der FC Bayern zeigt Flagge

Auch in diesem Jahr erstrahlte die Allianz Arena zum CSD München in den Farben der Regenbogenfahne - manche Fans finden das Engagement des Vereins allerdings scheinheilig.

Die Heimstätte des FC Bayern München wurde erstmals 2016 in den Pride-Farben beleuchtet, um ein "Zeichen für Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender" zu setzen (queer.de berichtete). In diesem Jahr unterstützte der Deutsche Meister außerdem den Fanclub "Queerpass Bayern" am Samstag auf der Demoparade mit Shirts, Ballons sowie dem Vereins-Maskottchen Berni.

Twitter / FCBerni12

"Wir wollen mit unserem Fanclub 'Queerpass' immer wieder Zeichen für Toleranz und Vielfalt, gegen Rassismus und Homophobie setzen", erklärte Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef des FC Bayern. "Fußball ist ein verbindendes Element, und wir als weltoffener Klub wollen unseren Beitrag leisten." Am letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte der Rekordmeister bereits alle Eckfahnen der Allianz Arena in Regenbogen-Farben aufstellen lassen.

"Wir sind sehr froh über das Engagement des FC Bayern. Es ist ein wichtiges Zeichen, wenn sich so ein globaler Verein des Themas Homosexualität annimmt. Er trägt damit einen wichtigen Teil zur Enttabuisierung bei", sagte "Queerpass"-Vorstand Marcus Janke. Der CSD sei seit über 40 Jahren die wichtigste Möglichkeit, sich der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. "Es bedeutet uns unwahrscheinlich viel, dass der FC Bayern an so einem Tag zeigt, dass er zu uns steht", erklärte Janke. "Wir wollen ein gemeinsames Bild mit dem FC Bayern darstellen - solche Aktionen sind ein wunderbares Zeichen, das vielen queeren Menschen Mut gibt und hilft, Grenzen zu überwinden."

Eine besondere Bedeutung gewinne das Engagement beim CSD "aus dem Wissen heraus, dass zwei wichtigen Personen in der Geschichte des FC Bayern zu ihren Zeiten nicht vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt waren", schrieb der Verein zudem auf seiner Homepage: Gründungsmitglied und Vizekapitän Wilhelm Focke sowie der ehemalige Präsident Angelo Knorr waren beide homosexuell.

Allein der Instagram-Post des FC Bayern mit der regenbogenbunten Allianz Arena erhielt über 350.000 Likes. Doch manche Fans äußerten in sozialen Netzwerken auch Kritik und erinnerten daran, dass der Verein seine Trainingslager ausgerichtet in Katar ausrichtet, wo sexuelle Handlungen unter Frauen sowie unter Männern verboten sind und mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. (cw)

Twitter / fr33th33thr33



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#1 andreAnonym
  • 17.07.2019, 18:03h
  • Quatar Airways ist einer der Hauptsponsoren. Ganz sicher wirds im Vertrag eine Klausel geben, was der FCB zu machen hat, sonst gibts kein Geld. Da kann man jammern und protestieren wie man will. Da ist der FCB, ganz sicher keine Ausnahme.
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