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Regenbogen-Reformatoren

Auf das Internationale Reformationsdenkmal im schweizerischen Genf haben Unbekannte eine bunte Farbattacke verübt.

Auf die jeweils fünf Meter hohen Figuren von Johannes Calvin, William Farel, Theodore de Bèze und John Knox - den vier Hauptvertretern des Calvinismus - wurde rote, orange, gelbe, grüne, blaue und lila Farbe gegossen - in der Reihenfolge der Regenbogenfahne. Christliche Medien vermuten daher, dass LGBTI-Aktivist*innen hinter dem Farbanschlag stecken. Die Stadt Genf hat Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Das 1917 eingeweihte Reformationsdenkmal befindet sich im Parc des Bastions beim Hauptgebäude der Universität Genf. In der Schweiz berät das Parlament derzeit über die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund als Zusammenschluss der reformierten Landeskirchen hat sich bislang nicht zu einer Unterstützung durchringen können. (cw)



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#1 Ralph
  • 18.07.2019, 14:30h
  • Ist aber auch unvorsichtig, so ein Denkmal in die Öffentlichkeit zu stellen. In Kaiserslautern gibt es ein ähnliches Kitschmonument, das Unionsdenkmal. Dort stehen lebensgroß Calvin und Luther und über ihnen in der Mitte ein Engel. Das hat man aber vorsorglich in einer Seitenkapelle der Kirche aufgestellt, in der die Union der pfälzischen Calvinisten und Lutheraner geschlossen wurde.
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#2 FredericAnonym
  • 18.07.2019, 18:31h
  • Wieso beschädigt man so ein Denkmal? Reicht es nicht, wenn zB das Denkmal für Schwule in Berlin beschädigt wird? Sicherlich nicht akzeptanzfördernd, sondern total primitiv und dumm.
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#3 axelsProfil
#4 Ralph
  • 18.07.2019, 20:00h
  • Antwort auf #2 von Frederic
  • Sicher ist die Aktion zweifelhaft zur Erreichung des politischen Zwecks. Nur: Was sind denn das für Leute, denen man dieses Denkmal errichtet hat? Calvin und Farel sind die Mörder von Servet. Haben solche Typen ein Denkmal verdient?
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#5 Uwe RAnonym
  • 19.07.2019, 08:36h
  • Ich habe meine Zweifel, dass der Verursacher aus der LGBT-Gemeinschaft stammt. Eher homophobe Zeitgenossen, die den Unmut auf uns lenken wollen.
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