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Ein halbes Jahrhundert queerer Widerstand
- 19. Juli 2019,
Abschlussdemonstration des Pfingsttreffens der Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW) im Jahr 1973 (Bild: Rüdiger Trautsch / Schwules Museum)Im Berliner Schwulen Museum wurde am Donnerstag die neue Ausstellung "Love at First Fight!" über queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall eröffnet.
Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Bundeszentrale für politische Bildung - als etwa 100 Exponate umfassende Wanderausstellung, die mit einfachsten Mitteln überall auf der Welt gezeigt werden kann und soll.
Gezeigt wird manifestierter Widerstand: Plakate aus anderen Zeiten, Flyer, gedruckte Protestaufrufe, viele Fotos, Underground-Fanzines und Streitschriften. Die Ausstellung schaut dabei auch überall dorthin, wo es "geruckelt" hat in der Bewegung: zu den frühen Lederschwulen-Treffpunkten in Kreuzberg etwa oder zur feministischen Szene der DDR, zum legendären Tuntentstreit der linken Schwulen, zum so genannten Hexenprozess von Itzehoe, zur Gründung des Netzwerks Schwarzer Frauen in Deutschland oder auch zu den heutigen Protestaktionen der trans* Bewegung.
"Love at First Fight!" soll für mindestens sechs Monate im Schwulen Museum zu sehen sein und gilt als Ausgangspunkt für die lang erwartete neue Dauerausstellung. (cw)
Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Ausstellung auf der Homepage des Schwulen Museums

















