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Guerilla-Beflaggung in Neukirchen-Vluyn

Weil Bürgermeister Harald Lenßen eine Regenbogenfahne am Rathaus von Neukirchen-Vluyn ablehnt, nahmen aktive Bürger*innen das Zepter selbst in die Hand - und kritisierten den CDU-Politiker scharf.

Am Haupteingang des Verwaltungsgebäudes hängt seit Freitagabend eine Prideflagge. "Schwule, Lesben, Bisexuelle und trans* Menschen sind nicht pervers! Pervers ist ein Bürgermeister, der sich in Manier eines Sonnenkönigs von den Bürger*innen nicht auffordern, sondern gefälligst bitten lassen will", heißt es auf einem zusätzlichen Flyer.

Der Hintergrund: Lenßen hatte im Mai die Forderung von Initiativen und Jusos, zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am Rathaus die Regenbogenfahne zu hissen, aus formalen Gründen abgelehnt und sich tatsächlich beschwert, er könne dazu nicht aufgefordert, sondern allenfalls gebeten werden.



Weiterer Anlass der Guerilla-Aktion ist der CSD in der Nachbarstadt Duisburg, der am heutigen Samstag stattfindet (die Demoparade beginnt um 12 Uhr vor dem Duisburger Rathaus). "Neukirchen-Vluyn ist weltoffen und bunt!", schrieben die unbekannten Aktivist*innen ihrem Bürgermeister ins Stammbuch. "Happy Pride und einen schönen CSD Duisburg!"

Die Duisburger Pride-Veranstalter begrüßten die Eigeninitiative in Neukirchen-Vluyn. "Selbst in einer offenen Stadt wie Duisburg war dies für uns ein langer Weg", schrieben sie auf Facebook. "Und: Selbst der Cologne Pride, heute der größte CSD Europas, begann auch mit einer Guerilla-Beflaggung." (mize)



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