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Auch die CDU zeigte Flagge

Premiere in Berlin: Erstmals zum CSD wehten am Samstag vor dem Konrad-Adenauer-Haus, der Bundesgeschäftsstelle der CDU, zwei Regenbogenfahnen.

"50 Jahre nach #Stonewall - eine starke Geste", kommentierten die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) die Soli-Aktion und teilten einen Foto der bunten Flaggen auf Facebook und Twitter - anders als die Partei selbst, die am Samstag nur über E-Mobilität postete. Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer war nicht zur Hissung gekommen. Die Berliner CSD-Demo führte an der Parteizentrale der Christdemokraten vorbei.

/ LSU_Bund
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Im vergangenen September hatten erstmals Pride-Flaggen vor dem Konrad-Adenauer-Haus geweht. Anlass war damals der Festakt zum 20-jährigen Bestehen der LSU, der in der CDU-Zentrale stattfand (queer.de berichtete). Die Berliner CDU hatte die CSD-Teilnehmer schon 2017 mit Pride-Flaggen an ihrer Geschäftsstelle am Wittenbergplatz begrüßt (queer.de berichtete). (mize)

Wöchentliche Umfrage

» Zum Berliner CSD hisste das Konrad-Adenauer-Haus erstmals Regenbogenfahnen. Deine Meinung?
    Ergebnis der Umfrage vom 29.07.2019 bis 05.08.2019

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#1 FredericAnonym
#2 MarcAnonym
  • 28.07.2019, 10:12h
  • Antwort auf #1 von Frederic
  • Aber wenn sämtliche Verantwortlichen sich schämen, dabei/davor/damit gesehen zu werden - wer hat sie denn dann gehisst bzw. hissen lassen? Wenn das die homophobe Saarlafistin erfährt...!
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#3 Taemin
  • 28.07.2019, 10:27h
  • Als beim CSD in Frankfurt vorige Woche der LSU-Wagen in Sicht kam, erhob sich in meiner Umgebung die Frage, wer das denn sei: LSU? Ich klärte auf, das seien die Lesben und Schwulen in der Union, und erntete Verdutzung, das es so welche gebe. - Diese Fahnenhissung dürfte woh lihr erster sichtbarer Erfolg überhaupt sein. Währenddessen hat die Partei sich aber eine Vorsitzende zugelegt, die die offizielle Anerkennung der LSU als Parteigliederung erbittert bekämpft. Man bleibt unerwünscht, aber zum Trost darf man zwei Fahnen hissen, wahrhaft ein starkes Zeichen 50 Jahre nach Stonewall.
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