Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?2715

Premierminister besucht Gay-Bar

Überraschung zum Auftakt der Pride Week in Vancouver: Als erster Regierungschef Kanadas schaute Justin Trudeau am Dienstag in einem schwulen Pub vorbei.

Der Premierminister und Vorsitzende der Liberalen Partei wurde im Fountainhead Pub mit Applaus begrüßt, schüttelte allen Gästen die Hand und posierte bereitwillig für Selfies. Ein Foto seines als historisch gefeierten Besuchs in der beliebten Szenebar in der Davie Street postete der 47-Jährige selbst auf Twitter, wo er sich auch für den "herzlichen Empfang" bedankte.

Twitter / JustinTrudeau

Trudeau, der im November 2015 sein Amt antrat, erarbeitete sich schnell den Ruf, einer der LGBTI-freundlichsten Regierungschefs der Welt zu sein. Zu seiner Bilanz zählen bislang u.a. ein fortschrittliches Transsexuellengesetz, eine geschlechtsneutrale Nationalhymne und die Ernennung eines Sonderberaters für LGBTI-Fragen. Seit seinem Amtsantritt war er bei zahlreichen Pride-Paraden im gesamten Land dabei. Vor zwei Jahren hatte er sich in einer emotionalen Rede für die Verfolgung von LGBTI-Menschen in Kanada entschuldigt (queer.de berichtete). (cw)

Twitter / Tarankparmar



-w-

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesbilder durchsuchen
Bild vorschlagen
#1 Patroklos
  • 31.07.2019, 21:52h
  • Man stelle sich das mal in Deutschland vor: unsere Bundesmutti Angela Merkel besucht das SchwuZ in Berlin, der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet das Anyway in Köln und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das Sub in München - das würde ein Presseauflauf geben, wie in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges noch nicht gesehen hat!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Pappnasen-WatchAnonym
  • 31.07.2019, 23:01h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Wusste gar nicht, dass du schon so alt bist, wenn du bereits seit 1945 lesen kannst.

    Den letzten Teil in deinem Kommentar hättest du trotzdem besser weglassen sollen.

    Dann hätte man den einfach ignorieren können.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LotiAnonym
  • 01.08.2019, 09:32h
  • Antwort auf #2 von Pappnasen-Watch
  • Was soll diese sinnfreien Äußerung? Der User hat doch vollkommen recht damit, was er schreibt. Die Medien würden sich tatsächlich darauf stürzen. Allen vorneweg die Blödzeitung und diese Bunte, Bild der Frau u.u.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Ralph
  • 01.08.2019, 10:42h
  • Sensationell wäre ein solcher Besuch in Deutschland nur, weil Schwule und Lesben hier nach wie vor als gesellschaftliche Randgruppe angesehen werden, wie gerade erst der berühmte Priester der Hochkultur A. Gaballier wieder gesagt hat (in den 80ern waren wir gar -ich erinnere mich gut- eine "Hochrisikogruppe", wie das damals hieß). In den Niederlanden hat König Willem Alexander es für ganz normal gehalten, nach seinem Amtsantritt auch ein Schwulenzentrum zu besuchen. Bei uns besuchen die Repräsentanten des Staates lieber Kirchen, Synagogen und Moscheen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 zundermxeAnonym
  • 01.08.2019, 11:00h
  • Antwort auf #3 von Loti
  • Danke für die Antwort Loti!

    Kommunikation lebt von verstehen wollen und nicht von höchstrichterlichem missverstehen wollen. Leider scheinen wir uns an diese Art queer-watch-police zu gewöhnen, die kritisiert und beleidigt ohne sich die Mühe der persönlichen Auseinandersetzung zu machen.
    Lasst Euch einfach nicht noch mehr Gedanken-Scheren einschwatzen.

    Es muss nicht jede Formulierung geteilt werden um die Intention der Aussage eines Menschen erfassen zu können.

    Aber zurück zum Thema.
    Ein bezeichnender Spiegel nicht nur für unser Land.
    Freue mich, dass es solch lebendige Beispiele gibt, wie (einfach) es ganz selbstverständlich sein könnte.
    Denke in Deutschland würden unsere Landesfürst*innen und unsere Bundesfürstin dies allein aus der panischen Angst, was die AFD draus machen würde, niemals machen.

    Aber wir wählen die ja auch nicht - oder etwa doch?!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 LotiAnonym
  • 01.08.2019, 13:09h
  • Antwort auf #5 von zundermxe
  • Wahre Worte. Genau, die AfD hatte ich ja völlig vergessen mit anzufügen. Ich sehe schon Madame Weidel und ihr Gauland vereint, wie sie solch eine Schlagzeile ganz für sich vereinnahmen würden. Würg,kotz, Rotz auf diese Partei.
  • Antworten » | Direktlink »