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Erster Taoiseach beim Belfast Pride

Bild: Twitter

Tausende Menschen sind am Samstag in der nordirischen Hauptstadt Belfast für LGBTI-Rechte auf die Straße gegangen - darunter auch der Premierminister der benachbarten Republik Irland, Leo Varadkar.

Den ersten Besuch eines Taoiseach beim Belfast Pride hatte der offen schwule Regierungschef zuvor nicht angekündigt. Varadkar lief in einem blauen Poloshirt in der Parade mit und posierte bereitwillig für Selfies. Auf Twitter teilte er Fotos und schrieb dazu: "Der größte Marsch in Nordirland ist nicht orange oder grün, sondern regenbogenfarben. Das ist Nordirland von seiner besten Seite. Das Beste der britischen und irischen Identität".

Twitter / LeoVaradkar

Trotz Sommerregens herrschte bei den Teilnehmer*innen der Pride-Parade gute Stimmung. Unterstützer*innen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hielten Banner mit dem Schriftzug "Love is a human right" (Liebe ist ein Menschenrecht) in die Höhe. Auch einige Geistliche nahmen an der Parade teil. Ein Kirchenvertreter demonstrierte mit einem Plakat mit der Aufschrift: "Es tut uns leid, wie die Kirche LGBTIQ+-Menschen behandelt hat."

Die Hoffnung nordirischer Aktivist*innen auf gleiche Rechte wurde vor wenigen Wochen bestärkt, als das britische Parlament in London die Ausweitung der gleichgeschlechtlichen Ehe auf Nordirland beschloss (queer.de berichtete). Das Gesetz ebenso wie die Legalisierung von Abtreibung treten in Kraft, sollte in Belfast nicht bis 21. Oktober ein neues Regionalkabinett zusammentreten. In Nordirland herrscht seit Januar 2017 politischer Stillstand, weil sich die Parteien nicht auf eine Regierung einigen können.

Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Nordir*innen das Recht auf Abtreibung und die Ehe für unterstützen. Eine der größten Parteien des Landes, die Democratic Unionist Party (DUP), hält jedoch dagegen.

Leo Varadkar wurde im Juni 2017 zum Regierungschef der Republik Irland gewählt (queer.de berichtete). Der Konservative hatte sein Coming-out noch als Gesundheitsminister im Jahr 2015, wenige Monate vor dem erfolgreichen Referendum über die Ehe-Öffnung (queer.de berichtete). (cw/dpa)



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#1 zundermxeAnonym
  • 04.08.2019, 11:53h
  • Neben all den (noch zu) vielen weniger erfreulichen Nachrichten, gibt es auch immer wieder welche, die motivieren an die Zukunft, an Europa und an Veränderung für alle zu glauben.
    Keinesfalls ein Selbstläufer - aber möglich - irgendwann kommt die Zeit.
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