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"Wir wollen ein klares Zeichen setzen"

Am heutigen Samstag wird in Darmstadt der CSD gefeiert - und auch die komplette Mannschaft des SV Darmstadt 98 zeigt Flagge gegen Homophobie.

Vor dem Auswärtsspiel am Montag in Osnabrück trainierten die Zweitligisten aus Hessens viertgrößter Stadt mit Regenbogenbändchen. Mehrere Fotos der Soli-Aktion postete der Verein am Freitag auf seiner Facebookseite.

Vereinssatzung §3 (4): "Der Verein tritt [?] diskriminierenden Verhaltensweisen entschieden entgegen." Für Toleranz, Vielfalt und gegenseitigen Respekt. #FarbeBekennen ? #CSDDarmstadt

Gepostet von SV Darmstadt 1898 e.V. am Freitag, 16. August 2019
Facebook / SV Darmstadt 1898 e.V.

"Wir wollten damit ein klares Zeichen setzen", erklärte Trainer Dimitrios Grammozis gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Homophobie gehört genau wie alle anderen Arten von Diskriminierung weder in den Fußball noch woanders hin." Kapitän Fabian Holland ergänzte: "Es ist schön, wenn wir unsere Position nutzen können, um für mehr Toleranz in der Gesellschaft zu werben."

Auf seiner Homepage veröffentlichte der SV Darmstadt 98 zudem ein ausführliches Interview mit seinem Anti-Homophobie-Beauftragten Alexander Arnold.

Der CSD Darmstadt steht in diesem Jahr unter dem Motto "50 Jahre Stonewall - Zusammen. Vielfältig. Solidarisch". Die Demoparade startet am Samstag, den 17. August gegen 12 Uhr auf dem vorderen Teil des Karolinenplatzes vor dem Staatsarchiv. (cw)



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#1 Homonklin44Profil
  • 18.08.2019, 10:52hTauroa Point
  • Ach, was wäre es schön, und für viele im Sport eine Erlösung, wenn solche Beispiele Deutschland weit und hinaus die Runde machen könnten. Insofern man sich dann auch insgesamt dran hält, und nicht nur ein Image-Polish aufträgt.

    Insofern, tragt das mal weiter hinein, als Vorbild auch für die "kleineren" Vereine.
    Have a dream -wie M.L. seinerzeit.
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#2 mehr_tunAnonym
  • 18.08.2019, 14:02h
  • Das erscheint zwar tolerant, aber wäre es nicht ein klares, deutliches Zeichen, wenn SBTIQ, also nicht-Hetero Männer, angestellt würden? Mit Solidarität allein ist der LSBTTIQ noch nicht geholfen.
    Also wenn jemand wirklich etwas tun möchte, dann Arbeitsplätze für die LSBTTIQ zur Verfügung stellen und sich dafür einsetzen, dass keine Diskriminierung stattfindet.

    Das wäre klar und deutlich, und tatsächlich hilfreich.

    ©BuntesUndSchönes
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#3 TimonAnonym
#4 mehr_tunAnonym
  • 20.08.2019, 15:39h
  • Antwort auf #2 von mehr_tun
  • P.S.:
    Vorbildlich ist es also, wenn man nicht nur ein Regenbogenbändchen am Arm trägt, sondern wenn Fußballvereine dafür sorgen, dass nicht-hetero Männer in diesen Vereinen spielen dürfen - egal in welcher Liga.
    Das wäre dann nicht mehr ausgrenzend sondern tatsächlich von Solidarität und Gemeinschaft geprägt.

    ©BuntesUndSchönes
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