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Pioniere der Ballroom-Kultur in Deutschland

  • 04. September 2019, noch kein Kommentar
Bild: Svenja Trierscheid

Das Berliner Bode-Museum zeigt ab Donnerstag die queere Ausstellung "Der zweite Blick: Spielarten der Liebe" - zum Auftakt gibt es eine Performance des Iconic House of Saint Laurent.

Das im Jahr 2012 als" House of Melody " gegründete Kollektiv ist das erste deutsche House und ein Pionier für Ballroom-Kultur in Deutschland. Seit Juli 2019 besteht die Gruppe als Teil des 1982 in New York City gegründeten Iconic House of Saint Laurent, eines der fünf ältesten noch bestehenden originalen Ballroom Houses.

Mit der Hilfe des Bode-Museums konnte das Kollektiv unter der kreativen Leitung von Georgina Philp aka Leo Saint Laurent und Sophie Yukiko aka Yukiko Saint Laurent im April das Bewegtbild-Projekt mit dem Titel "HE R E" verwirklichen. Das von Svenja Trierscheid inszenierte und von Fatoumata Camara choreografierte Projekt will die verwundbare Seite der Marginalisierten festhalten. "HE R E" soll zeigen, dass Ausgrenzung Frustration und Depression verursacht - und wie ein House, ein Kollektiv oder eine Community sich selbst heilt, beschützt und tröstet.

Als Weiterführung des von Patrick Pichler videografierten Films präsentiert Sophie Yukiko am Donnerstag, den 5. September um 18 Uhr im Bode-Museum eine Performance Art unter dem gleichen Namen. Mit Darstellern aus den in "HE R E" thematisierten Communitys sollen die Themen Visibilität, Exklusion und ihre Folgen herausgefordert werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden für GLADT e.V. wird gebeten

Mit der Ausstellungsreihe "Der zweite Blick" stellt das an der Spitze der Berliner Museumsinsel gelegene Bode-Museum seine Dauerausstellung in einen neuen Zusammenhang. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Vielfalt sexueller Identitäten: "Spielarten der Liebe" soll die Besucher anregen, die Kunstschätze der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst nicht mehr nur aus heteronormativer Perspektive zu sehen (queer.de berichtete). (cw/pm)



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