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Wer sind diese beiden Pioniere?

Bild: ONE Archives at USC

Im Jahr 1957 weigerte sich ein Fotoladen in Philadelphia, Bilder einer schwulen Hochzeitsfeier zu entwickeln - über 60 Jahre später wurden die bewegenden Aufnahmen jetzt veröffentlicht.

Die beiden Regisseure Neal Bear und P.J. Palmer sowie der Autor Michael J. Wolfe entdeckten die historischen Fotos in einem Archiv - und suchen nun die beiden mutigen Männer, die sich in einer Zeit, als Homosexualität in den USA strafbar war, verliebt in die Augen schauen, sich vor der Kamera küssen und gemeinsam eine Hochzeitstorte anschneiden. Ihre Suche nach den beiden Pionieren wollen sie als Dokuserie unter dem Titel "Our One Story" verfilmen.

Der Ausgang des Projekts ist völlig offen. Denn zum einen ist unklar, ob die beiden Männer - oder zumindest Freunde des schwulen Paares - überhaupt noch leben. Zum anderen wäre es möglich, dass sie im hohen Alter überhaupt kein Bedürfnis haben, über ihre Leben vor der Kamera zu erzählen. "Wenn sie um Privatsphäre bitten, werden wir sie schützen", garantieren die drei Filmemacher.

Hinweise können über ouronestory.com eingereicht werden. Auf der Website kann man sich auch die weiteren Bilder der historischen Hochzeitsfeier anschauen. (cw)



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#1 PrivatsphäreAnonym
  • 08.09.2019, 14:39h
  • Warum müssen solche Dokumente immer gleich zum fremden Eigentum werden?!
    Diese Fotos gehören zuerst einmal den beiden, die auf den Fotos zu sehen sind.
    Und bevor man da wieder eine Sensations-Verfilmung plant, sollten erstmal diese beiden gefunden werden.
    Der Umgang damit gefällt mir also gar nicht.
    Wenn ich solche Fotos finden würde, dann würde ich gleich nach den Besitzern suchen, und falls sie leben, diese Fotos ihnen geben inklusive den Negativen.
    Das müssen die beiden schon selbst entscheiden, ob sie aus ihrer Geschichte eine Verfilmung haben wollen.
    Und ganz ehrlich: ich hoffe, dass sie das nicht wollen. So können sie den Sensationsgeiern einen Strich durch die Rechnung machen :-P
    Und wenn ich die beiden Männer wäre, falls sie noch leben, würde ich darum klagen, diese Fotos und die Negative als Eigentum zurück zu bekommen.

    Wenn daraus ein Film werden sollte und die beiden nicht gefunden werden oder schon tot sind, sie also ihr Einverständnis nicht mehr geben können, möchte ich diesen Film nicht anschauen.

    ©BuntesUndSchönes
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#2 KommentarlosAnonym
  • 08.09.2019, 15:26h
  • Antwort auf #1 von Privatsphäre
  • "Wenn sie um Privatsphäre bitten, werden wir sie schützen", garantieren die drei Filmemacher...
    Bevor man losplappert, sollte man den Text lesen und ihn verstehen!!!

    Darüber hinaus, wie kommen wohl Fotos in so ein Archiv?!?! Sicherlich fliegen die Abzüge nicht aus einer Kiste in einem Privathaushalt durch Geisterhand in eben dieses Archiv. Was bedeutet, dass mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit dieses Archiv auch die Rechte an den Fotos hat, oder zumindest diese nutzen kann/darf...

    Zuletzt: ich würde mir wünschen, der Respekt und die Privatssphäre wären auch dann für bestimmte Kommentatoren wichtig, wenn es sich um politische Gegner handelt - und nicht nur dann erwähnenswert, wenn es um Mitglieder der community geht, der Mann sich zugehörig fühlt !

    PS: bunt und schön ist meiner Ansicht nach an dieser Meinung gar nicht
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#3 ursus
  • 08.09.2019, 15:26h
  • "Wenn sie um Privatsphäre bitten, werden wir sie schützen"

    Wie glaubwürdig ist das, nachdem man diese Privatfotos offenbar ohne Einverständnis der beiden veröffentlicht hat?
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#4 AFD-WatchAnonym
#5 PrivatsphäreAnonym
#6 PrivatsphäreAnonym
  • 08.09.2019, 16:07h
  • Antwort auf #2 von Kommentarlos
  • Außer dem Internet ist erstmal die nähere Umgebung, wo die Fotos gefunden wurden, entscheidend.
    Der Weg ins Internet sollte grundsätzlich immer der letzte Schritt sein, aber nicht der erste!

    Vielleicht wollen/wollten die beiden gar nicht, dass ihre PRIVATEN Fotos im Internet kursieren?!? Sie gaben ihren geknipsten Film zum Fotografen, um ihre Fotos entwickeln zu lassen, aber möglicherweise nicht, dass sich die ganze Welt dies anschauen kann - hast du schon mal daran gedacht?

    Deshalb mein Nick Privatsphäre(!)
    Und ja, die Privatsphäre zu respektieren, ist für mich bunt und schön :-)

    ©BuntesUndSchönes
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#7 ursus
#8 PrivatsphäreAnonym
  • 08.09.2019, 16:44h
  • An @Kommentarlos:

    Übrigens wurden die Originale bei Ebay versteigert. Das ist schon an sich übel genug. Wenn diese Fotos, die nie an Kunden zurück gegeben wurden, in einem Album aufbewahrt wurden, dann wäre es richtig gewesen, dass die Nachfahren des Shop Besitzers das schwule Paar entweder zu suchen, oder falls sie nicht gefunden werden, diese Fotos im Album zu behalten, anstatt sie bei Ebay zu versteigern :-/
    Eine weitere Option hätte sein können, sie an ein Museum zu geben, dessen Ausstellung von LSBTTIQ aus der Vergangenheit handelt - oder sie ans Stonewall Inn zu geben.
    Alles tausend mal besser als Ebay :-(

    ©BuntesUndSchönes
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#9 Ralph
  • 08.09.2019, 17:33h
  • Was für eine Herangehensweise: Wenn die beiden um Privatsphäre bitten, wird man sie schützen - zuerst fragt man, dann wird nach Zustimmung veröffentlicht oder ohne Zustimmung nicht veröfffentlicht. - Aber im speziellen Fall ist das 62 Jahre her. Die beiden sind -wenn noch am Leben- wohl mindestens Mitte 80 und sicher kaum wiederzuerkennen. Zeitdokumente sind die Fotos allemal und deshalb meiner Meinung nach durchaus zu veröffentlichen, allerdings wäre es richtig gewesen, die Gesichter zu pixeln.
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#10 PrivatsphäreAnonym
  • 08.09.2019, 17:51h
  • Antwort auf #9 von Ralph
  • Das ist für mich aber keine Begründung um das Veröffentlichen zu rechtfertigen.
    Egal wie lange das her ist und ob sie noch leben oder nicht, das Veröffentlichen halte ich für falsch - weil keine Zustimmung vorhanden ist.

    ©BuntesUndSchönes
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