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Eine Provinzstadt trotzt Trump

In dem 66.000-Einwohner-Ort Ames im US-Bundesstaat Iowa gibt es den fortschrittlichsten Pride-Zebrastreifen der Welt. Die Trump-Administration fordert die Entfernung, doch die Provinzstadt denkt gar nicht daran.

Die bunten Fußgängerüberwege waren erst am 4. September an der Kreuzung Fifth Street und Douglas Avenue eingeweiht worden, um die Vielfalt der Einwohner*innen von Ames zu feiern. Während zwei Zebrastreifen in den Farben der um Braun und Schwarz (für People of Color) erweiterten Regenbogenfahne aufgemalt wurden, dienten die Trans-Flagge und die Fahne für nichtbinäre Menschen als Vorlagen für die anderen beiden Übergänge.

Für die Federal Highway Administration (FHWA) im nationalen Verkehrsministerium der Trump-Regierung ist das Bekenntnis von Ames zur LGBTI-Community jedoch eine "Gefährdung der Verkehrssicherheit" und ein Verstoß gegen Bundesgesetze. Die Pride-Zebrasteifen würden "Kraftfahrer und Fußgänger verwirren", heißt es in einem Brief der Behörde an die Stadt, in dem die Entfernung gefordert wird.

Bürgermeister und Stadtrat von Ames wiesen das Ansinnen laut CNN zurück. Die FHWA sei für die Kreuzung gar nicht zuständig, heißt es im Antwortschreiben der Stadt. (cw)



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#1 LotiAnonym
  • 03.10.2019, 16:02h
  • Na wie finde ich das denn? Zeigt diesem Machgeilen Präsidenten ruhig mal die Zähne. Bloß nicht einschüchtern lassen. Tolle Aktion. Wünsche ich mir für unsere Hauptstadt Berlin ebenso. Doch oh weh, wir leben ja in Deutschland, dem Verwaltungsstaat. Da hat alles seine Ordnung zu haben, gelle?
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