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Bilder aus dem homoerotischen Paradies

Als stilvoller Vorgänger von Pierre et Gilles und David LaChapelle hat der US-Fotograf James Bidgood die erotischen Fantasien schwuler Männer revolutioniert - für 2020 erscheint erstmal ein Kalender mit seinen Motiven.

Der 1933 geborene Bidgood war der erste, der die plakative Glamour-Ästhetik der Vierziger- und Fünfzigerjahre auf erotische Männerfantasien übertrug. Der Künstler entführt den Betrachter in seine glamouröse Traumwelt, die zeitlos modern wirkt. Seine bekanntesten Modelle sind Bobby Kendall (Bild oben) und Jay Garvin.

Die meisten Aktfotografien des Künstlers entstanden in der Zeit zwischen 1963 und 1970. Damals wurden ausgewählte Fotos seiner Serien als einzige Farbfotos und Höhepunkt im Mittelteil der Bodybuilder-Zeitschriften Joe Weilders wie zum Beispiel in "The Young Physique", "Muscleboy", "Demi-Gods" und "Muscle Teens" veröffentlicht. Heute beeindruckt vor allem die Perfektion seiner Bilder, der uneingeschränkte Ideenreichtum seiner Dekoration in der er zeitweise monatelang lebte und die bizarr schillernde, hin und wieder grelle Ausdruckskraft der Bilder -- fernab von Realität und Kommerz.

Bidgood war außerdem der anonyme Urheber des Films "Pink Narcissus" (1971). Der Film wurde 1999 im Museum of Modern Art als Meisterwerk des "kitschy glitz" gewürdigt: James Bidgood drehte den schwulen Filmklassiker unter unglaublichem Aufwand in seinem Apartment in Manhattan. Dort entstanden auch die weniger bekannten Fotografien des Vaters der Pulp- und Glamour-Ästheti

Der durchgehend farbige Wandkalender "James Bidgood 2020" ist im Format 30x42 cm bei Bruno Books erschienen und zum Preis von 19,99 Euro u.a. bei amazon.de erhältlich.

Im wirklichen Leben lebte Bidgood, der 1951 mit 18 Jahren nach New York City kam und dort zuerst als Travestie-Künstler im Club 82 arbeitete, von den Einkünften als Schaufensterdekorateur, Kostümschneider und Produktfotograf. (cw)



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#1 Rene WeberAnonym
  • 04.11.2019, 12:25h
  • Ich kenne seine Arbeiten von früher und auch den Film "pink Flamingos" der mal spät abendsauf Arte gelaufen ist.Mir ist es, ähnlich wie Pierre +Gilles zu schwülstig aber es ist ein spezielle Art von Ästhetik, die man mögen muß oder nicht. wwr77
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