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Kreativer Provokateur feiert 77. Geburtstag

Hedwig von Beverfoerde wird vermutlich In Ohnmacht fallen: Unter dem Titel "Der große und der kleine Penis" hat Rosa von Praunheim ein Bilderbuch geschrieben und gemalt.

Sein "Kinderbuch für Erwachsene", wie es in der Ankündigung zumindest etwas beruhigend für besorgte Tanten heißt, stellt der schwule Regisseur am Freitag um 17 Uhr in der Berliner Galerie Gustav von Hirschheydt (Wielandstraße 31, Charlottenburg) vor. Gleichzeitig wird dort eine vierwöchige Ausstellung mit naiven Pimmel-Gemälden Praunheims eröffnet.

Direktlink | Teaser zu Ausstellung und Buchpremiere

Mit Buch und Schau läutet der rastlose Künstler die Feierlichkeiten zu seinem 77. Geburtstag am 25. November ein. So zeigt die Berliner Buchhandlung Geistesblüten (Walter-Benjamin-Platz 2, Charlottenburg) am 26. November um 19 Uhr Ausschnitte aus seinen drei neuen Filmen "Darkroom - Tödliche Tropfen", "Operntunten-Operndiven" und "Hirschensprung". Anschließend gibt es ein Gespräch mit den Hauptdarstellern Bozidar Kocevski, Heiner Bomhard und Katy Karrenbauer.

Als Höhepunkt zeigt das Deutsche Theater (Schumannstraße 13 A, Berlin-Mitte) am 28. November um 20 Uhr noch einmal Praunheims Stück "Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht" (das mit dem netten Analverkehr-Song) und lädt im Anschluss zu einer öffentlichen Geburtstagsparty ein.

Von 1967 bis heute hat Rosa von Praunheim rund 150 Kurz- und Langfilme gedreht, an Oper und Theater inszeniert, Bücher und Gedichte geschrieben, gemalt, gezeichnet, fotografiert und sich als queerer Aktivist engagiert. Mit seinen beiden 1970/71 entstandenen Filmen "Die Bettwurst" und "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" war ihm der Durchbruch gelungen. (mize/pm)



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#1 DominikAnonym
  • 07.11.2019, 08:20h
  • Wie immer zählt bei Rosa von Praunheim nur die Provokation und rein gar nichts das künstlerische Können. Das hier gezeigte Bild kommt über das Malniveau eines Grundschülers nicht hinaus; doch - welch originelle Note - es zeigt erigierte Penise.

    Geschmacksache.
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#2 DramaQueen24Profil
  • 07.11.2019, 09:25hBerlin
  • Naja, Dokumentarfilme machen kann er ja ein wenig. Aber ich würde ihm raten, das Malen anderen zu überlassen, die mehr Talent haben.
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#3 LotiAnonym
#4 dorfpflanze
#5 Miguel53deProfil
  • 19.01.2020, 19:08hOttawa
  • Interessant, wie recht aggressiv auf Praunheim reagiert wird. Selbst auf seine Filme. Da bin ich doch einigermaßen erstaunt. Woher diese aus der Hüfte geschossene Aversion?

    Kunst hat bekanntlich nichts mit Geschmack tun tun: Kunst hat nichts mit Geschmack zu tun. Kunst ist nicht da, damit man sie schmecke., sagt der Künstler Max Ernst deshalb zu Recht.

    Ich wusste bisher nicht, dass Rosa von Praunheim auch zeichnet oder malt und bin sehr überrascht, was hier gezeigt wird. Als jahrzehntelanger Organisator von Kunstausstellungen darf ich mir sicher mein eigenes Urteil erlauben. Und das ist, ich würde sofort eine Ausstellung mit ihm machen. Seine Arbeiten haben es verdient, öffentlich gezeigt zu werden.

    Zudem würde ich natürlich auch nur zu gern diesen, seinen neuesten, Film sehen. Das ist leider hier in Kanada nicht so einfach.
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