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Zum 30. Todestag: Brüssel zeigt Keith-Haring-Retrospektive

  • 07. Dezember 2019, noch kein Kommentar
Bild: Bozar

Homophobie, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Aids - Themen, die Keith Haring in seinem unverwechselbaren Bilduniversum zum Ausdruck bringt. Mit einer bedeutenden Retrospektive zeigt das Kunstmuseum Bozar in Brüssel, dass der amerikanische Pop-Art-Künstler so aktuell ist wie nie.

Anlass für die Ausstellung ist der 30. Todestag von Haring, der am 16. Februar 1990 mit 31 Jahren an der Immunschwächekrankheit Aids gestorben ist. Sie dauert noch bis zum 19. April und wird anschließend ab 29. Mai in Essen im Folkwang Museum zu sehen sein.

Den US-Amerikaner ohne konkreten Gesellschaftsbezug zu zeigen, mache keinen Sinn, sagte die Co-Kuratorin Tamar Hemmes am Freitag. Haring habe seine Werke vor dem Hintergrund der Achtzigerjahre erschaffen. Und das waren Jahre der Krise, die von Aids, Rassismus, dem Kalten Krieg und den Auswüchsen des Kapitalismus geprägt waren.

Plastikplanen, Motorhauben, Fassaden, leere Plakatwände in der U-Bahn. Haring hat mit seinen bunten Linien und Symbolen alles bemalt, was er bemalen konnte, auch den Körper der jamaikanische Sängerin und Mode-Ikone Grace Jones, wie die Retrospektive zeigt. Denn eines seiner Credos lautete: Kunst ist für jedermann. (cw/dpa)



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07. Dezember 2019
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