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Zapata darf nicht queer sein

  • 11. Dezember 2019, noch kein Kommentar
Bild: Palacio de Bellas Artes

Ein Gemälde, das den mexikanischen Nationalhelden Emiliano Zapata nackt auf einem Pferd zeigt, bringt derzeit in Mexiko einen homophoben Mob auf die Straße.

Mehrere hundert Demonstranten stürmten am Dienstag das Museum Palacio de Bellas Artes in der Hauptstadt Mexiko-Stadt, in dem das 2014 fertiggestellte Werk mit dem Titel "La Revolución" von Fabián Cháirez gezeigt wird. Sie drohten, das Gemälde zu verbrennen.

Die Demonstranten, vornehmlich Landarbeiter aus Zapatas Heimatstaat Morelos, stören sich unter anderem an der Nacktheit ihres feminin dargestellten Helden, der zudem einen rosafarbenen Hut und Stilettos trägt. Zudem hat das Pferd einen erigierten Penis.

Die Demonstranten, die sich mehrere Stunden vor Ort aufhielten, brüllten homophobe Beleidigungen und kündigten an, jeden Tag wiederzukommen, bis das Bild abgehängt werde. Die Ausstellung findet zum 100. Jahrestag des Todes von Zapata statt. Das Gemälde ziert auch den Titel des Ausstellungskatalogs.

Der bis heute verehrte Zapata war 1910 maßgeblich am Sturz von Diktator Porfiro Díaz beteiligt. Sein Enkel Jorge Zapata droht dem Künstler Cháirez wegen des Gemäldes mit einer Klage. (cw/AFP)



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