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Erste lesbische Miss-Universe-Teilnehmerin

  • 12. Dezember 2019, noch kein Kommentar

Swe Zin Htet aus Myanmar schrieb am vergangenen Wochenende als erste offen lesbische Kandidatin bei der Wahl zur Miss Universe Geschichte.

Die Teilnehmerin mit dem Spitznamen "Superman" hatte sich erst kurz vor dem Wettbewerb in Atlanta in einem Interview geoutet. "Ich möchte, dass die Welt die LGBTQ+-Community und ihr Recht akzeptiert, ihren eigenen Weg zu gehen und glücklich zu sein", sagte Htet gegenüber dem Beauty-Blog Missosology. "Liebe ist das Mächtigste auf der Welt, und die Menschen verlieben sich in Menschen, nicht in das Geschlecht." Sie wolle sich insbesondere für Lesben und Schwule in ihrem Heimatland Myanmar einsetzen, wo Homosexualität nach dem Strafgesetzbuch noch immer mit Gefägnis bestraft werden kann.

Auf Instagram postete Swe Zin Htet nach dem Interview eine Collage aus Bildern, auf denen sie u.a. auch mit ihrer Freundin zu sehen ist. Als Überschrift wählte sie "Proud" und eine Regenbogenfahne.

Den Titel konnte die schöne Aktivistin aus Myanmar am Ende nicht gewinnen - zur neuen Miss Universe wurde am Sonntagabend Zozibini Tunzi aus Südafrika gekrönt. Der 1952 gestartete Wettbewerb steht seit Jahren in der Kritik, weil die Teilnehmerinnen vor allem nach ihrem Äußeren beurteilt werden und sich u.a. in Badeanzügen präsentieren müssen. Im vergangenen Jahr hatte erstmals eine trans Kandidatin teilgenommen (queer.de berichtete). (cw)



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12. Dezember 2019
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