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25 Jahre Frankfurter Engel

Das Mahnmal Homosexuellenverfolgung am Klaus-Mann-Platz in Frankfurt am Main war 1994 das erste Denkmal in Deutschland, das ausschließlich der Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus gewidmet ist.

Am vergangenen Samstag erinnerten Vertreter*innen der Stadt und der Community an die Einweihung am 11. Dezember vor 25 Jahren. Die Statue sei mehr als ein Erinnerungsort für die Opfer des Faschismus, erklärte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) in einer Ansprache. "Sie mahnt auch vor den Folgen von gesellschaftlicher Diskriminierung bis heute."

Das Denkmal-Projekt war im Jahr 1990 von Ulrich Gooß, Herbert Gschwind, Hans-Peter Hoogen, Andreas Maul, Andreas Meyer-Hanno und Dieter Schiefelbein initiiert worden. Vorbild des von Rosemarie Trockel entworfenen Mahnmals ist ein Engel mit Schriftband, der ursprünglich als Ziergiebel zu einer Gruppe von elf Engeln am Kölner Dom gehörte. Trockel schlug dem Bronze-Engel den Kopf ab und setzte ihn leicht verschoben wieder auf, um so den körperlichen Schmerz der Opfer zu versinnbildlichen.

"Homosexuelle Männer und Frauen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet", heißt es in der Sockelinschrift. "Die Verbrechen wurden geleugnet, die Getöteten verschwiegen, die Überlebenden verachtet und verurteilt. Daran erinnern wir in dem Bewusstsein, dass Männer, die Männer lieben, und Frauen, die Frauen lieben, immer wieder verfolgt werden können." (cw)



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