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Homoerotische Götter

Levitation, 2007

Noch bis 16. Februar 2020 ist die Ausstellung "Pompa" des schwulen Künstlers Norbert Bisky in der Berliner St. Matthäus-Kirche zu sehen.

Die Welt aus den Fugen - so sieht der Ostberliner Maler die Welt nach 1989: Nach einer Phase des Aufbruchs wendet sich das Blatt mit den Anschlägen des 11. Septembers. Eine Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen führt in eine noch offene Suche nach neuen Leitbildern für eine friedvollere Welt.

In seiner Ausstellung greift Norbert Bisky dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die Frage nach den Leitbildern unserer Zeit auf: Wo stehen wir heute? Welche Bilder leiten unseren Blick? Mit einer aufwändigen Deckeninstallation älterer und neuer Werke zeigt der Maler seinen Blick auf die Welt nach 1989 in einer dystopischen Himmelslandschaft - "Pompa" (lat. "Geleit/Leitung") bezeichnete im alten Rom religiöse Festprozessionen mit Götter- und Ahnenbildern. Welchen Göttern huldigen wir heute? Welche Bilder prägen heute unser kulturelles und religiöses Gedächtnis?

Die Ausstellung findet parallel zu Norbert Biskys Ausstellung "Rant" in der Villa Schöningen in Potsdam statt. Während "Pompa" den Fokus auf die Nachwendezeit legt, richtet "Rant" den Blick auf die Wendezeit und davor.

Am Donnerstag, den 23. Januar 2020 findet um 19 Uhr in der St. Matthäus-Kirche ein Künstlergespräch statt: Mit der Journalistin Ingeborg Ruthe spricht Bisky über seine Ursprünge in der ehemaligen DDR, seinen künstlerischen Werdegang sowie die aktuelle Ausstellung. (cw/pm)



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30. Dezember 2019
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