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"Trans-Gefahr" bei Burger King

Absurder geht's nicht: In den USA verbreitetet sich hartnäckig das von rechten Influencern gestreute Gerücht, der vegetarische "Impossible Whopper" der Fastfoodkette Burger King verwandele cis-Männer in Frauen.

Der virale Schwachsinn begann am 20. Dezember mit einem Artikel von James Stangle im Viehlobby-Portal Tri-State Livestock News. Darin behauptete der Veterinär aus South Dakota, dass der fleischlose Burger durch das darin enthaltene Soja "18 Millionen Mal so viel Östrogen wie ein regulärer Whopper" enthalte. Dies reiche aus, um cis-Männern Brüste wachsen zu lassen, schrieb Stangle.

Die Warnung vor dem "Trans-Burger" verbreitet sich seitdem rasant in sozialen Netzwerken, ein Ende scheint nicht in Sicht. Zahlrechte rechte Blogger griffen das Thema auf und dichteten noch weiteren Unsinn hinzu: Der "Impossible Whopper" lasse auch die männlichen Genitalien schrumpfen, mache impotent und verursache Homosexualität. Auf Burger King prasselte ein homo- und transfeindlicher Shitstorm ein.

Das von Ernährungswissenschaftler*innen widerlegte Gerücht, dass Soja heterosexuelle cis-Männer "verweibliche", hält sich seit vielen Jahren und kocht immer mal wieder hoch. Schon 2006 berichteten wir hier auf queer.de von der Warnung des amerikanischen Sachbuchautors Jim Rutz, dass zu viel Soja in der Ernährung werdender Mütter deren Babys schwul mache. (cw)



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#1 Vegan-o-maticAnonym
  • 03.01.2020, 18:39h
  • Veganer werden von den gleichen rechten Gruppen gemobbt und mit Fake News diskreditiert wie queere Menschen. Tun wir uns zusammen und kämpfen wir gegen die heteronormativen und karnistischen Heuchler.
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#2 easykeyProfil
  • 03.01.2020, 18:39hLudwigsburg
  • Die AMis...man kann ihnen ALLES verkaufen, es muss nur absurd genug sein, gerne mit einer gehörigen Prose reliösem Radikalismus.....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 l ami d AmiAnonym
#4 DramaQueen24Profil
  • 04.01.2020, 02:55hBerlin
  • Ja, so kenne ich meine ehemaligen amerikanischen Mitbürger: Jemand haut eine Nachricht raus, ob wahr oder falsch ist egal, es verbreitet sich, und plötzlich haben die meisten Angst.
    Kann mich noch gut an den Dokumentarfilm von Michael Moore (Bowling for Columbine) erinnern, wo er nachwies, wie die Angst vor Afroamerikanern bei der weißen Mittelschicht geschürt wurde. Und der US-Rassismus dadurch am Leben gehalten wird.
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#5 DramaQueen24Profil
  • 04.01.2020, 02:58hBerlin
  • Antwort auf #1 von Vegan-o-matic
  • Diesen Bloggern geht es in erster Linie darum, ihre "Männlichkeit" zu schützen, nach dem Motto "wahre Männer essen Fleisch, nur Schwule essen vegan". Der Blödsinn dieser Argumentation widerlegt sich selbst, ist nur Angst-und Panikmache, sowie Stimmungsmache gegen bestimmte Gruppen.
    Vielleicht sollte eine schwule Gruppe diese Blogger zum Steakessen einladen?
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#6 Ralph
  • 04.01.2020, 11:31h
  • Wer glaubt, dass ein Gott seinen Sohn an ein Kreuz nageln lässt, damit Menschen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geboren sind, ihre unbegangenen Sünden vergeben werden, glaubt alles.
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#7 TheDadProfil
  • 04.01.2020, 12:44hHannover
  • Antwort auf #5 von DramaQueen24
  • ""Vielleicht sollte eine schwule Gruppe diese Blogger zum Steakessen einladen?""..

    Nenn doch bitte mal einen einzigen Grund solche Leute auch noch einzuladen ?
    Und wieso bei einer "Trans-Gefahr" dann auch noch Schwule Gruppen die Kohlen aus dem Feuer holen sollen ?

    Interessanterweise reagieren hier einige ebenso blöde wie diese "Blogger"..

    Wer kein Fleisch essen will, der soll es lassen..

    Wer denkt bei irgendwelchen Fast-Food-Ketten würden über das Essen "Geschlechter ausgewechselt", der soll das denken, aber auch diesen "Restaurants" fern bleiben, und nicht diese Fast-Food-Ketten dazu "auffordern" ihre "Speisekarten" ihren "Bedürfnissen" anzupassen..
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#8 LotiAnonym