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Jazz Jennings zeigt ihre "Kampfwunden"

Für zwei Fotos im Badeanzug wird die amerikanische Reality-TV-Darstellerin Jazz Jennings auf Instagram gefeiert - weil sie die Narben ihrer geschlechtsanpassenden Operationen nicht versteckt.

"Ich nenne sie meine Kampfwunden, denn sie zeugen von der Stärke und Beharrlichkeit, die es brauchte, um meine Transition endlich zu vollenden", schrieb die 19-Jährige zu den am 31. Dezember geposteten Bildern. "Ich bin stolz auf meine Narben und liebe meinen Körper, genau wie er ist." Ihre letzten OPs hatte Jennings Ende 2018.

Jazz Jennings, die auf Instagram über eine Million Follower*innen hat, gilt als berühmteste trans Teenagerin der USA. Sie steht unter anderem im Mittelpunkt der Reality-TV-Serie "I Am Jazz", deren sechste Staffel Ende des Monats auf dem Kabel-TV-Sender TLC anläuft. Außerdem berichtet sie in einem eigenen Youtube-Kanal über ihr Leben als junge trans Frau. (cw)



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#1 DoroAnonym
  • 05.01.2020, 15:26h
  • Warum man auf Narben an den Oberschenkeln stolz sein soll ist mir ein Rätsel. Ein guter Chirurg (wie Dr. Schaff) schafft eine GaOp ohne große äußere Narben. Die sind mehr ein Zeichen für die Schwäche eines US-Gesundheitssystems, bei dem man nicht einen guten Chirurgen bezahlt bekommt (wenn überhaupt), sondern einen, der solche Narben hinterlässt.
    Ansonsten habe ich natürlich Respekt vor dieser Frau, die offen lebt und sich nicht versteckt.
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#2 MsTiresiasAnonym
  • 06.01.2020, 16:35h
  • Antwort auf #1 von Doro
  • Jazz Jennings hat das seltene Glück gehabt, dass sie keine "männliche" Pubertät mit den verbundenen Entstellungen erleben musste, da ihr Land und ihre Eltern es ermöglichten, dass sie pubertätsverzögernde Medikamente bekam im jungen Alter.

    Der einzige Nachteil diesbezüglich ist, dass auch die Genitalien nicht weiter wachsen, und eine angleichende OP à la Schaff (kombinierte Methode) Haut und Gewebe des Penis' benutzt. Bei Jazz stand sicherlich nicht annähernd genug Material zur Verfügung, weshalb dazu noch ein freies Hauttransplantat aus der gezeigten Region verwendet werden musste.

    Eine Alternative, die bei Cisfrauen mit MKRH-Syndrom (fehlende Vagina, sehr selten auftretend) auch ab und an verwendet wird, nämlich körperinnere (Peritoneale) Schleimhaut zu benutzen, ist bei Transfrauen leider noch zu selten angewandt worden (Peritoneal Pullthrough Vaginoplasty), wird aber hoffentlich in Zukunft zum State-of-the-Art werden.
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#3 ChrysAnonym
  • 05.05.2020, 22:04h
  • Antwort auf #2 von MsTiresias
  • Liebe MsTiresias
    Es ist gar nicht so einfach jemanden zu finden der die angesprochene peritoneale Vaginoplastie beispielsweise in Deutschland durchführt... Da sind die Amerikaner eigentlich - zumindest nach einigen Tagen der Suche - weiter. (Dr. Heidi Wittenberg in SF oder Jess Ting in NY) Es ist zwar ein unorthodoxes Forum, aber vielleicht kannst Du - da Du gut informiert scheinst - noch ein paar Namen fallen lassen ;)
    LG
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#4 Peter PettigrewAnonym