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Schwules Schönheitsidol
- 13. Januar 2020, kein Kommentar

Billy Porter schreibt erneut Geschichte - als erste sich männlich identifizierende Person auf dem Cover des US-Frauenmagazins "Allure".
Ebenso herausragend ist die Titelgeschichte der Februarausgabe, in der der schwule "Pose"-Star offen über sein "Anderssein" und seinen langen Weg zu Selbstakzeptanz spricht.
"Ich wurde mit fünf Jahren zu einem Psychologen geschickt, weil ich ein Weichling war und meine Familie Angst hatte", berichtete Porter etwa der Zeitschrift. Jede Woche habe er für eine Stunde zum Psychologen gehen müssen. "Das ist eine der ersten Erinnerungen, die ich als Kind habe, dass etwas mit dir nicht stimmt und dass du auf der Grundlage von 'Du bist nicht männlich genug' korrigiert werden musst. Das habe ich mein ganzes Leben lang mit mir herumgetragen."
"Allure" wurde 1991 von Linda Wells gegründet, die damals auch die Chefredaktion übernahm. Seit 2015 führt Michelle Lee die beliebte Frauenzeitschrift, die monatlich in einer Auflage von über einer Million Exemplaren in der Verlagsgruppe Condé Nast Publications erscheint.
Billy Porter hat sich als Schauspieler, Sänger, Komponist, Bühnenautor, Regisseur und mit seinen queeren Outfits einen Namen gemacht. Im vergangenen September erhielt er als erster schwuler schwarzer Mann einen Emmy als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Pray Tell in "Pose" (queer.de berichtete). Einen Monat später bestätigte der 50-Jährige, dass er die Rolle der "Fairy Godmother" (gute Fee) in einer Neuverfilmung von "Cinderella" (Aschenputtel) übernehmen wird (queer.de berichtete). (cw)

















