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Der erste lesbische Zebrastreifen

Es müssen nicht immer nur Ampeln sein: In Genf gibt es jetzt auch Verkehrsschilder mit lesbischen Paaren.

Mit den neuen Verkehrsschildern will die Schweizer Stadt ein Zeichen in Sachen Gleichberechtigung setzen. Am Donnerstag stellte sie sechs Variationen für die Verkehrsschilder an einem Zebrastreifen vor. Auf den anderen Motiven sind eine schwangere Frau, eine Person mit Gehstock sowie Frauen mit unterschiedlichen Körperformen zu sehen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur sda handelt es sich um eine Premiere in der Schweiz.

"Die Idee der Feminisierung bestimmter Verkehrszeichen mag anekdotisch erscheinen", sagte die Genfer Stadtpräsidentin Sandrine Salerno. Es sei jedoch keine Spielerei. Es gehe vielmehr darum, die Entwicklung der Gesellschaft zu zeigen. Historisch betrachtet sei der öffentliche Raum von Männern für Männer gedacht worden. Unter dem Vorwand der Neutralität sei die Beschilderung überwältigend männlich, kritisierte Salerno. "Diese Omnipräsenz verstärkt die Vorstellung, dass einige Menschen, vor allem Frauen, aber auch Minderheiten, dort weniger zu Hause sind als andere."

Der Austausch von Verkehrsschildern solle das Gefühl der Legitimität für alle im öffentlichen Raum fördern. Insgesamt sollen 250 Schilder mit den sechs neuen Variationen aufgehangen werden. In Genf läuft derzeit zudem ein Projekt zur Feminisierung von Straßennamen. (cw/dpa)

Direktlink | Video der Stadt zu den neuen Verkehrsschildern
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#1 schwulenaktivist
  • 18.01.2020, 11:10h
  • Ich warne davor, Äusserlichkeiten zu "interpretieren"! Zudem sind Frauen traditionell nicht im Fokus eines "lesbischen Blicks" und fallen nicht auf!

    Die welsche Schweiz war schon immer etwas "wärmer" unter den Geschlechtern, davon haben die Deutschschweizer profitiert. Das erste StGB von 1942 bestrafte Homosexualität damals ab 20 Jahre nicht mehr! (Die Frauen wurden "gleich"-behandelt!)

    Auffällig: Schilder mit zwei Männern gibt es nicht! Unter dem Vorwand: Es gibt schon genug Einzelne davon....
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#2 SandraAnonym
  • 18.01.2020, 11:43h
  • Antwort auf #1 von schwulenaktivist
  • Ich will ja jetzt wirklich nicht gemein sein aber, wie fühlt es sich an wenn man nicht vorkommt?

    Ich bin natürlich gegen Ausgrenzung aber ich bin irgendwie leicht erfreut das ihr es auch mal so erleben könnt wie lesben es ständig erleben.

    Jetzt stell dir mal vor es wird von etwas berichtet das alle Homosexuellen Leute betrifft oder gar die ganze community und ihr werdet mit keinem Wort erwähnt.
    So fühlt es sich an Artikel und andere Meldungen/Dinge zu lesen die die Worte lesbisch/lesben usw. Komplett meiden als müssten sie sonst sterben.

    Und nein ich unterstelle dier hier nichts und ich befürworte auch nicht das es keine schilder mit 2 Männern drauf gibt.
    Aber es passiert einfach zu oft das weite Teile der Community komplett ignoriert werden und ich habe leider die Erfahrung gemacht das es einigen schwulen scheiß egal ist. (nach dem Motto Achselzucken und weiter gehts)

    Also merke dier dieses Gefühl wie es ist sogar bei queren Themen ausgegrenzt zu werden.

    Zum Abschluss will ich nochmal sagen das ich hoffe das das bald behoben wird und ihr darauf auch eure representation findet, aber ich hoffe ebenfalls das die egos und die ignoranten der Community was dabei lernen.
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#3 Taemin
  • 18.01.2020, 11:44h
  • Antwort auf #1 von schwulenaktivist
  • Keine Schilder mit zwei Männern? Dann ist die Aktion auch nichts wert und steht nicht für das, wofür sie zu stehen vorgibt. Da wäre es besser, einfach den Zebrastreifen zu zeigen und vielleicht ein Ausrufezeichen darüber.
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