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Der erste lesbische Zebrastreifen
- 18. Januar 2020,

Es müssen nicht immer nur Ampeln sein: In Genf gibt es jetzt auch Verkehrsschilder mit lesbischen Paaren.
Mit den neuen Verkehrsschildern will die Schweizer Stadt ein Zeichen in Sachen Gleichberechtigung setzen. Am Donnerstag stellte sie sechs Variationen für die Verkehrsschilder an einem Zebrastreifen vor. Auf den anderen Motiven sind eine schwangere Frau, eine Person mit Gehstock sowie Frauen mit unterschiedlichen Körperformen zu sehen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur sda handelt es sich um eine Premiere in der Schweiz.
"Die Idee der Feminisierung bestimmter Verkehrszeichen mag anekdotisch erscheinen", sagte die Genfer Stadtpräsidentin Sandrine Salerno. Es sei jedoch keine Spielerei. Es gehe vielmehr darum, die Entwicklung der Gesellschaft zu zeigen. Historisch betrachtet sei der öffentliche Raum von Männern für Männer gedacht worden. Unter dem Vorwand der Neutralität sei die Beschilderung überwältigend männlich, kritisierte Salerno. "Diese Omnipräsenz verstärkt die Vorstellung, dass einige Menschen, vor allem Frauen, aber auch Minderheiten, dort weniger zu Hause sind als andere."
Der Austausch von Verkehrsschildern solle das Gefühl der Legitimität für alle im öffentlichen Raum fördern. Insgesamt sollen 250 Schilder mit den sechs neuen Variationen aufgehangen werden. In Genf läuft derzeit zudem ein Projekt zur Feminisierung von Straßennamen. (cw/dpa)
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Die welsche Schweiz war schon immer etwas "wärmer" unter den Geschlechtern, davon haben die Deutschschweizer profitiert. Das erste StGB von 1942 bestrafte Homosexualität damals ab 20 Jahre nicht mehr! (Die Frauen wurden "gleich"-behandelt!)
Auffällig: Schilder mit zwei Männern gibt es nicht! Unter dem Vorwand: Es gibt schon genug Einzelne davon....