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Zuckerbrause für Vielfalt

Am 9. Februar entscheiden die Schweizer*innen, ob Hassaufrufe gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle strafbar werden - auch Coca Cola zeigt Flagge.

Auf einem neuen Werbemotiv, das am Montag unter anderem auf der Titelseite der kostenlosen Tageszeitung "20 Minuten" geschaltet wurde, macht sich der Getränkekonzern für Vielfalt stark. "Coca-Cola schmeckt vielen in der Schweiz. Unabhängig des Alters, des Geschlechts, der Hautfarbe, der Religion oder der sexuellen Orientierung", heißt es auf dem regenbogenfarbenen Motiv mit einer zentralen Coke-Flasche. "Die grosse Vielfalt in der kleinen Schweiz bedingt Verständnis und Solidarität von uns allen. Auch wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, indem wir Menschen verbinden. Deshalb setzen wir und ein für eine bunte und diskriminierungsfreie Gesellschaft."

Das "Manifest" mit dem Hashtag #mitenand! sei bewusst in allen vier Landesteilen vor der Volksabstimmung über die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm um die sexuelle Orientierung geschaltet worden, teilte Coca-Cola Schweiz in einer Pressemitteilung mit. Das Unternehmen betonte allerdings, dass es die Kampagne nicht als politische Position oder gar als Abstimmungsempfehlung gegenüber der Öffentlichkeit oder ihren 800 Mitarbeitenden verstanden wissen will, sondern als Offensive, mit der es Farbe zu einer bunten Schweiz bekennen wolle. "Es ist die Vielfalt in diesem Land, welcher die Schweiz zu einer beispielslosen Erfolgsgeschichte macht. Wir sind stolz, ein Teil dieser vielfältigen Gesellschaft sein zu dürfen und hoffen, mit unserem Manifest eine Diskussion zu lancieren", so Nigel Davis, Geschäftsführer von Coca-Cola HBC Schweiz AG.

Mit einer #LoveIsLove-Kampagne hatte Coca Cola im vergangenen Jahr auch in Ungarn Flagge für LGBTI-Rechte gezeigt. Die Aktion für Viefalt sorgte für einigen Vandalismus und eine überraschend große Welle der homophoben Empörung (queer.de berichtete). Wegen angeblicher Jugendgefährdung verurteilte eine staatliche Verbaucherschutzbehörde den Konzern sogar zu einem Bußgeld (queer.de berichtete). (cw)



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#1 GutmenschProfil
  • 27.01.2020, 14:19hSt. Gallen
  • Das ist nicht einfach irgendeine Werbefläche sondern die wichtigste und teuerste Werbefläche der Schweiz. Es passiert nur selten, dass die für einen Abstimmungskapmpf gekauft wird und dann ist meist auch das Medienecho gross.

    Es zeigt ganz schön dass der Kapitalismus allen anderen Systemen überlegen ist.
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#2 Ralph
  • 28.01.2020, 11:44h
  • Eine großartige Kampagne. So was sollte Voraussetzung der Einstufung als gayfriendly Unternehmen sein, nicht scheinheilige Selbstauskünfte, die sich hinterher als gelogen herausstellen.
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